Markgräfler Bürgerblatt

Zeit für Gemeinsamkeiten

Ein gelungenes Beispiel für gelebte Inklusion: Bewohnerinnen des Marienheims in Bamlach besuchen die DRK-Unterhaltungsnachmittage im Rotkreuzhaus Müllheim. Foto: DRK-Kreisverband/Marienheim Bamlach.

Marienheim Bamlach

Müllheim. Die von ehrenamtlichen Mitarbeitern organisierten, regelmäßig veranstalteten Seniorennachmittage des DRK-Kreisverbandes im Rotkreuzhaus Müllheim haben in diesem Sommer eine weitere Bereicherung des gesellschaftlichen Miteinanders erfahren. Seit den Sommermonaten dieses Jahres werden die Nachmittage nun auch von einigen Senioren des Marienheimes in Bamlach, einer Einrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung des St.Josefshauses in Herten, regelmäßig besucht.

Begleitet werden die Senioren und Seniorinnen hierbei von ehrenamtlichen Mitarbeitern des Roten Kreuzes, die die Organisation der Nachmittage sowie das Abholen und anschließende nach Hause fahren der weniger mobilen Teilnehmer übernehmen.

Die neuen Teilnehmer aus dem Marienheim wurden im Kreise der Senioren und Seniorinnen aus den umliegenden Gemeinden sehr schnell, herzlich und respektvoll aufgenommen. „Das Eis war schnell gebrochen“, so Frank Schamberger, der zuständige Mitarbeiter der Servicestelle Seniorenarbeit in Mülheim. So haben sich ganz neue Bekanntschaften und neue Freunde gefunden. Und wenn dann noch eine Seniorin aus dem Marienheim bei den DRK-Singnachmittagen mit ihrer Mundharmonika Volks- und Kirchenlieder anstimmt und viele der Senioren und Seniorinnen darin einstimmen, dann ist dies ein wunderbares Beispiel für gelebte Inklusion.

 

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