Markgräfler Bürgerblatt

WVIB-Umfrage: Schwarzwald AG weiter im Plus

WVIB-Hauptgeschäftsführer Dr. Christoph Münzer. Foto: WVIB

Freiburg. Zum Jahresende.2015 meldeten die wvib-Unternehmen im Durchschnitt ein Umsatzplus von 5,1 Prozent, was exakt dem Wert der Umfrage zum Jahresende 2014 entspricht. Hauptgeschäftsführer Dr. Christoph Münzer kommentiert die wirtschaftliche Lage im Verbandsgebiet so: „Trotz der zahlreichen globalen Risiken und Hindernisse auf den Absatzmärkten der wvib-Mitglieder ist die wirtschaftliche Lage stabil und weiterhin gut bis sehr gut. Auch im Blick nach vorne überwiegt Optimismus, denn das 3-fach Doping aus niedrigen Zinsen, preiswertem Erdöl und starkem Dollar wirkt noch immer. Aber Doping ist kein Training.“
In einer Online-Umfrage hat der Wirtschaftsverband Industrieller Unternehmen Baden e.V. (wvib) die Konjunkturdaten seiner über 1.000 Mitgliedsunternehmen für 2015 abgefragt. Die Rücklaufquote war 42 Prozent.
Zum Jahresende 2015 berichteten 65 Prozent der Unternehmen von gestiegenen Umsätzen (Vorjahr: 71 Prozent); 30 (26) Prozent meldeten gesunkene Umsätze. Die Zahl der Unternehmen mit unveränderten Umsätzen ist von  auf 5 (4) Prozent gestiegen. 45 (44) Prozent erwarten für die erste Jahreshälfte 2016 steigende Umsätze, fast die gleiche Anzahl 43 (43) Prozent glaubt an unveränderte Umsätze – nur 12 (13) Prozent rechnen mit sinkenden Umsätzen. Der Auftragseingang stieg um 4,4 (5,6) Prozent; die Unternehmen der Schwarzwald AG blicken positiv ins neue Jahr und glauben an stabile Auftragseingänge ohne große Schwankungen: Der überwiegende Teil der Firmenlenker (48 Prozent) sieht sich im ersten Halbjahr 2016 in der Seitwärtsbewegung  – zur Jahresmitte waren es mit 54, im Vorjahr 47 Prozent.
In den vergangenen zwölf Monaten haben 56 (65) Prozent der wvib-Mitglieder zusätzliches Personal eingestellt. Der Rückgang könnte seine Ursache im immer stärker werdenden Fachkräftemangel haben: Wer nicht die richtig qualifizierten Arbeitnehmer findet, muss zwangsläufig eine ausgeschriebene Stelle für ein paar Monate unbesetzt lassen. 81 Prozent sind Ausbildungsbetriebe, im Durchschnitt liegt der Azubianteil bei 5 Prozent.

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