Markgräfler Bürgerblatt

Wohnungsnot größer als gedacht

Freiburg. Um den Wohnraumbedarf, der sich unter anderem aus der aktuellen Flüchtlingskrise ergibt, zeitnah zu decken, müssen bis 2020 jährlich gut 494.000 Wohnungen gebaut werden. Dies entspricht 1,2 Prozent des Bundesbestands (Stand 2013), so eine Studie der Universität Freiburg im Auftrag des IVD. Die von Prof. Bernd Raffelhüschen erstellte Studie erfasst die Auswirkungen der Flüchtlingsströme auf die langfristige Wohnimmobiliennachfrage in Deutschland. „Der forcierte Neubau ist das einzig wirksame Mittel, um dem Problem zunehmender Wohnraumknappheit zu begegnen. Alleine 2015 wurden in Deutschland nur rund 309.000 neue Wohnungen genehmigt. Das sind rund 191.000 Wohnungen zu wenig.

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