Markgräfler Bürgerblatt

Winter-Weihnachts-Wissen

Foto: pixabay

Wussten Sie schon, dass…

…2010 in ganz Deutschland über die Weihnachtstage Schnee lag? Eher eine Ausnahme, laut dem Deutschen Wetterdienst in Offenbach gibt es in München alle drei Jahre weiße Weihnacht, in Berlin alle fünf und in Hamburg alle neun jahre. Leider gibt es keine Statistik für Südbaden…

…schon im Mittelalter Tannen mit Nüssen, Äpfeln als Raumschmuck über die Weihnachtstage aufgestellt wurden?

…der Münchner Verleger Gerhard Lang 1903 die Idee hatte, einen Adventskalender zu kreieren? Geklaut hatte er die Idee von seiner Mutter, die ihm, dem quengelnden Sprössling, 24 unterschiedliche Plätzchen buk, die er dann, Tag für Tag eines, bis Heiligabend aufessen durfte.

…der durchschnittliche Durchmesser einer Schneeflocke etwa 5mm beträgt? 1887 wurde, behauptet zumindest das „Guinness Buch der Rekorde“, in Montana, USA, eine Schneeflocke mit 38cm Durchmesser registriert. Na, ob das stimmt…

…blinkender Weihnachtsschmuck zwar immer öfter zu sehen ist, aber im Auto – egal ob Pkw oder Lkw – nicht erlaubt ist? Die Straßenverkehrsordnung sagt, dass an einem Fahrzeug nur die vorgeschriebenen und zulässigen lichttechnischen Einrichtungen angebracht und benutzt werden dürfen. Wenn es also vor Weihnachten bunt im Auto blinkt, dann riskiert man eine Verwarnung, im schlimmsten Fall sogar den Verlust der Betriebserlaubnis für das Fahrzeug.

…man Verkehrsschilder, die an ihrer Form zu erkennen sind – Stoppschild, Vorfahrtachten-schild, Vorfahrtsstraßenschild etc. – auch dann beachten muss, wenn sie zugeschneit sind? Bei allen anderen hängt es davon ab, wie gnädig die Polizei ist: Ortsfremde dürfen behaupten, sie kennten sich nicht aus und hätten deshalb die zugeschnieten Schilder nicht zu interpretieren gewusst…

…der Adventskranz einst 24 Lichter hatte? Der Adventskranz wurde 1839 vom evangelisch-lutherischen Theologen, Pädagogen und Begründer der Evangelischen Diakonie, Johann Hinrich Wichern (1808–1881) in Norddeutschland eingeführt, womit er Straßenkindern des beginnenden Industriezeitalters die Zeit bis Weihnachten verkürzen wollte. Da die Kinder während der Adventszeit immer fragten, wann denn endlich Weihnachten sei, baute er 1839 aus einem alten Wagenrad einen Holzkranz mit 20 kleinen roten und vier großen weißen Kerzen als Kalender. Jeden Tag der Adventszeit wurde nun eine weitere Kerze angezündet, an den Adventssonntagen eine große Kerze mehr, so dass die Kinder die Tage bis Weihnachten abzählen konnten. Später erst beschränkte man sich auf die vier Kerzen für die vier Adventssonntage.

…in Deutschland Jahr für Jahr rund 30 Mio. Weihnachtsbäume verkauft werden? Wenn der Baum im Wohnzimmer steht, ist er meist schon acht bis zwölf Jahre alt. Am beliebtesten ist die Nordmanntanne, weil deren Nadeln nicht stechen.

…Sie kein Ticket bekommen dürfen, wenn der Schnee Ihre Parkscheibe zugeschneit hat. Zwar muss die Scheibe sichtbar angebracht werden, aber der Kfz-Fahrer ist nicht verpflichtet, die Scheibe frei zu halten, damit ein Blick auf die Parkscheibe möglich ist. Der „Hilfssheriff“ muss ggf. selbst die Scheibe freikratzen, will er kontrollieren.

…Deutschlands größter Schneemann im vergangenen Winter im Erzgebirge in Carlsfeld entstand? Er war knapp 16m hoch, wurde von 17 „Schneemannerbauern“ in elf Tagen aus 15 Tonnen Schnee errichtet.

Teilen Sie jetzt diesen Beitrag! Unsere Sharing-Buttons stehen im Einklang mit dem deutschen Datenschutzrecht.

Das könnte Dich auch interessieren …