Markgräfler Bürgerblatt

Wichtiger Baustein der Innenstadt-Entwicklung

Soll bald in einen REWE-Markt umgebaut werden: das Betriebsgebäude der ehemaligen Winzergenossenschaft Müllheim. Foto: Stadt Müllheim

Betriebsgebäude der alten WG Müllheim:

Müllheim. Der Verkauf des Betriebsgebäudes der ehemaligen Winzergenossenschaft Müllheim an den Lörracher Investor Tom Rose ist nun offiziell. Damit ist eine Ansiedlung einesREWE- Lebensmittelmarktes möglich und kann ein lang gehegter Wunsch der Müllheimer sowie ein wichtiger Baustein in der strukturellen Entwicklung der Müllheimer Innenstadt realisiert werden. Der benachbarte historische „Lindenhof“ ist vom Verkauf nicht betroffen. Zur Zukunft der baulichkeit gibt es bereits Gespräche zwischen Stadt und Winzergenossenschaft.

Rose wie die Stadt Müllheim sind an einer möglichst raschen Umnutzung des alten WG-Gebäudes in einen Lebensmittelmarkt interessiert. Eine erste baurechtliche Einschätzung ergab, dass ein Umbau innerhalb des bestehenden Bebauungsplans wohl möglich wäre, was das Planungs- und Antragsverfahren und damit auch die Bauzeit erheblich verkürzen würde. Endgültige Klarheit darüber gibt es allerdings erst nach Vorliegen des Bauantrags.

Da eine Umnutzung der vorhandene Bausubstanz möglich ist, wird nicht nur die Realisierung des Marktes beschleunigt, sondern auch die Kosten des Umbaus gesenkt. Die Winzergenossenschaft Schliengen-Müllheim, die derzeit in schwerem Fahrwasser ist und mit ihrem ehemaligen Chef, Wolfgang Grether, im Clinch liegt (das Markgräfler Bürgerblatt berichtete), zeigt sich zufrieden mit dem Erlös des rund 4.000 m² großen Grundstückes. Konkrete Zahlen wurden nicht genannt, die Summe „entspreche den Erwartungen“ und werde zur Entschuldung der gebeutelten WG eingesetzt.

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