Breisach Aktuell

Wer kennt Andreas Otzko nicht?

Abschied von einen Urgestein in der Verwaltung:

Breisach. Er leitete das Standesamtswesen von Breisach und war zuständig für Beurkundungen, Eheschließungen, Vaterschaftsanerkennung, Kirchenaustritte, Namensänderung, Geburts- und Sterbeurkunden. Des Weiteren war er Amtsleiter der Ressorts öffentliche Sicherheit und Ordnung, des Gewerbeamtes und des Gemeindevollzugdienstes.

Es gibt wohl daher nur sehr wenige Breisacher Bürger, die nicht auf irgendeine Weise Kontakt mit ihm hatten. Er war – und ist – kurz gesagt bekannt wie ein bunter Hund.

Bürgermeister Oliver Rein verabschiedete seinen langjährigen Mitarbeiter mit einem lachenden und einem weinenden Auge. In seiner Abschiedsrede ging er auf den Werdegang von Andreas Otzko ein und auf die vielen Veränderungen die er im Laufe seiner 42 Dienstjahre erfahren durfte. Eine Gratwanderung in der Städtischen Bürokratie.

Sicher wird sich jeder an Andreas Otzko‘s unkomplizierte warmherzige und menschliche Art erinnern. Ein Brillant in dieser doch sehr trockenen und nüchternen Bürokratie. Natürlich ist es kein schöner Anlass, krankheitsbedingt Abschied zu nehmen, doch die Gesundheit sollte immer an erster Stelle stehen.

Herzliche Abschiedsworte erhielt Otzko von seiner Bereichsmitarbeiterin Kathrin Geppert, der Personalleiterin Barbara Starz, dem Hauptamtsleiter Armin Schätzle und dem Vertreter des Personalrates und Ordnungsamtes, Matthias Fricker, der sich auch im Namen aller nichtanwesenden Kollegen bei Andreas Otzko bedankte.

Bürgermeister Oliver Rein überreichte dem Jubilar die Dankesurkunde der Landesregierung und ein Präsent. Er verabschiedete Otzko mit dem Zitat: „Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.“

Das Leben besteht nicht nur aus Arbeit und so kann man Andreas Otzko nur wünschen, dass er wieder den Weg zur Musik findet. Wir wünschen ihm für seinen neuen Lebensabschnitt alles Gute. (HL)

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