Markgräfler Bürgerblatt

Weiter auf Erfolgskurs in der 2. Liga

Die Ruhe vor dem Spiel: Noch sind die Sitzplätze leer, doch nach Spielbeginn fiebern hier 33.000 Zuschauer mit ihren Mannschaften mit. Foto: rs

Am sechsten Spieltag musste der SC Freiburg, Tabellenplatz 2, in die Pfalz reisen, um auf Deutschlands höchstem „Fußballberg“, im rund 55.000 Zuschauer fassenden „Betzenberg – Fritz-Walter-Stadion“ gegen den 1. FC Kaiserslautern – Tabellenplatz 7 – anzutreten. Die „Hölle“ der „Teufel vom Betzenberg“, wie Stadion und FCK-Spieler volkstümlich genannt werden, füllte sich mit fast 33.000 Fans, aus Freiburg reisten etwa 2.100 SC-Anhänger an.
Das Klima in der „Hölle“ schien der Streich-Elf zu bekommen, sie bezwang die „roten Teufel“ mit 2:0 Toren durch Amir Abrashi in der 72. und Nils Petersen in der 87. Minute – jeweils nach Vorlage durch Karim Guédé. Kommentar der FCK-Fans nach dem Spiel: „Der SC Freiburg zeigte Fußball von einem anderen Stern!“  Tatsächlich hatten die SC-Profis souveränen, starken Kombinationsfußball mit guten Pässen gezeigt – aber von einem anderen Stern?
7. Spieltag, Heimspiel des SC gegen den DSC Arminia Bielefeld, Tabellenplatz 11. Zur Halbzeit liegt der SCF mit 0:1 Toren durch Fabian Klos (44. Minute) zurück, in der 47. Minute erhöht Florian Dick auf 0:2 Tore. Die Streichelf ist laut Statistik während der gesamtem Spielzeit zu 75 Prozent im Ballbesitz, erarbeiten sich gute Torchancen (18 Torschüsse), verkürzen aber erst in der 67. Minute durch Nils Petersen auf 1:2 und erzielen in der 90. Minute durch den im Mittelfeld agierenden Lucas Hufnagel den 2:2 Ausgleich. Wie hart und auch zum Teil unfair die Spielweise in der 2. Fußball-Liga ist und sein kann, zeigten einige Akteure von Arminia Bielefeld. Bei leichtester Berührung krümmten sie sich auf dem Rasen, hielten sich den Kopf, verlangten nach medizinischer Betreuung, um dann, nach wundersamer „Schnellstgenesung“ wieder über den Platz zu spurten. Selten waren die Betreuer einer Gastmannschaft so oft auf dem Rasen des „Schwarzwald-Stadions“ zu sehen wie in diesem Spiel.
Fazit: Die Mannschaft von Christian Streich ist auf gutem Kurs, um sich an der Tabellenspitze festsetzen zu können: Allerdings: es wird auch Niederlagen geben, die von Spielern wie Fans verkraftet werden müssen.
Heute auswärts bei RB Leipzig (24. September, 20.15 Uhr), ist das nächste Heimspiel am kommenden Sonntag (27. September, 13.30 Uhr) gegen den FSV Frankfurt. Am 4. Oktober (Sonntag) tritt dann der SC zum Baden-Derby im Wildpark-Stadion in Karlsruhe an.(rs.).

Teilen Sie jetzt diesen Beitrag! Unsere Sharing-Buttons stehen im Einklang mit dem deutschen Datenschutzrecht.

Das könnte Dich auch interessieren …