Breisach Aktuell

Weingut Rebschneckle

Ihringen. Das Weingut Rebschneckle, Ihringen, stellte sich Ende Mai im Rahmen einer Präsentationsveranstaltung vor. Erschienen waren der Ihringer Bürgermeister Benedikt Eckerle und Sabine Bauder vom Touristikbüro, sowie eine Mitarbeiterin vom Landschaftserhaltungsverband und einige Übungsleiterinnen, die unter anderem den bestehenden Veranstaltungskalender füllen.

Eine gute Adresse für die Region

Die beiden ausgebildeten Pädagogen Klaus und Gerda Labudde protestierten zusammen mit der einheimischen Bevölkerung in den 70er Jahren gegen das geplante Kernkraftwerk Whyl. Aus Münster stammend wurde der Kaiserstuhl „Ihre Heimat“. Die beiden wagten einen kompletten Neuanfang, indem ihren Beruf an den „Nagel“ hingen und seit 1985 das ökologische-organische Weingut Rebschneckle an der „vorderen Himmelburg“ am Ihringer Forenberg betreiben.

Seit einigen Jahren wollen die „Labuddes“ sich einen Lebenstraum erfüllen, indem sie Menschen zueinander bringen. Die in diesem Jahr fertiggestellten Eventräume inclusive großzügigem Innenhof mit Brunnen machen dies möglich. Man spürt die Liebe zur Natur. Gestaltet wurde die geschmackvoll angelegte Anlage vom Gartenbau-Architekten Klaus Binder.

Weingut-rebschneckle

(v.l.): Josefine Grimm Blenk, Gerda Labudde, Klaus Labudde, Lisa Schneider, Claudia Götz. Foto: Lang

Die Eventräume zusammen mit einer großen Küche lassen keine Wünsche offen. Es soll ein Ort der Begegnung sein, an dem man sich wohl fühlt. Die Räumlichkeiten können für Feste und Veranstaltungen gemietet werden. Selbst eine Gaststättenkonzession existiert seit 2018.

Zurzeit finden folgende Veranstaltungen statt: Kochkurse für Thermomix; Theatherabende am 26. und 30. Juni mit Pitt Hartmann und ein offener Singkreis. Ein Filmabend zum Thema Erziehung mit Herz und Hirn, eine sechsteilige Themenreihe mit Lisa Schneider; hilfreich für überarbeitete gestresste Menschen und wie man damit umgeht., „Lausche Deine Seele, finde die Oase in dir“, mit den Trainerinnen Andrea Löffler und Claudia Götz.

Dieser Ort ist sicher für den Kaiserstuhl eine wesentliche Bereicherung Eine kleine Oase: Hier kann man einfach sein, lauschen und still werden, sich neu finden oder sich neu entdecken. (HL)

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