Markgräfler Bürgerblatt

Weihnachtsgruß von Bärbel Schäfer

Liebe Leserinnen und Leser des „Markgräfler Bürgerblatts“,

Foto: privat

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die vorweihnachtliche Zeit ist für viele von uns geprägt von der Hektik, die letzten Termine und Aufgaben vor Jahresende noch zu erledigen. In erster Linie sollte die Adventszeit aber auch eine Zeit des Innehaltens sein, in der man auf das vergangene Jahr und seine Ereignisse zurückblickt.

Das Jahr 2015 war auch im Regierungsbezirk Freiburg durch die Versorgung der ankommenden Flüchtlinge aus den Krisengebieten insbesondere des Nahen Ostens geprägt. Diese Aufgabe hat uns seit September in besonderer Weise gefordert. Meine Behörde musste in wenigen Wochen insgesamt sechs Erstaufnahmeeinrichtungen aufbauen und hat über 7.700 Plätze für die vor Krieg und Unterdrückung fliehenden Menschen geschaffen. Es war für mich sehr erfreulich, wie meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter diese neue Aufgabe mit großem Einsatz bewältigt haben. Doch ohne die tatkräftige Unterstützung der zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer wäre uns dies nicht gelungen. Ich denke, wir können alle gemeinsam stolz auf diese Leistung sein. Natürlich wird uns gerade die Integration der Flüchtlinge noch intensiv beschäftigen. Ich bin aber zuversichtlich, dass unsere gemeinsamen Anstrengungen auch hier zum Erfolg führen werden.

Für das Markgräflerland sind im ausgehenden Jahr im wahrsten Sinne des Wortes wichtige Weichen gestellt worden: Auch wenn die Bemühungen der Region um die Tieferlegung der Trasse zwischen Müllheim und Auggen nicht erfolgreich waren, so darf nicht übersehen werden, dass der Projektbeirat beim Ausbau der Rheintalbahn in seiner Sitzung im Juli für den Bereich Hügelheim bis Auggen zusätzliche Schallschutzmaßnahmen in Höhe von 48 Millionen Euro beschlossen hat. Dies ist ein Erfolg der Region! Wir verstehen, dass die Bürgerinnen und Bürger gern mehr gesehen hätten, werden aber auch weiterhin im Dialog mit der Region bleiben bei der Umsetzung dieses wichtigen Projekts.

Ein weiteres, die Arbeit im Regierungspräsidium beherrschendes Thema ist das Integrierte Rheinprogramm. Das Beispiel der Rheingärten in Neuenburg zeigt, wie wichtig es ist, dass bei einem solchen Großprojekt für die Bürgerinnen und Bürger auch etwas sichtbar Positives herauskommt. Die Rheingärten stehen exemplarisch dafür, was möglich ist, wenn Projekte ineinander greifen: Ein besserer Hochwasserschutzes wird mit der Schaffung eines neuen Naherholungsgebiets verknüpft – das tolle Ergebnis haben wir bei der Einweihung der Rheingärten gesehen. Gleichzeitig dient das ganze Projekt als vorgezogene Ausgleichsmaßnahme für den dritten Abschnitt des Rückhalteraums Weil/Breisach. Bereits im Vorgriff auf die Landesgartenschau 2022 wurde das Gelände modelliert, eine Freilichtbühne angelegt sowie Zugang zum Wasser mit Liegewiese geschaffen. Es freut mich besonders, dass dieser Teil bereits eifrig von der Bevölkerung genutzt wird – ein echter Mehrwert für Mensch und Natur.

Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, wünsche ich ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches, gesundes und vor allem friedliches Jahr 2016!

Ihre
Bärbel Schäfer

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