Markgräfler Bürgerblatt

Was wird nun aus dem Jamhouse?

Ausgebrannt und mit ungewisser Zukunft: der Jugendtreff „Jamhouse“. Foto: Geiger

Nach dem Brand im Jugendtreff:

Neuenburg. Derzeit ist der städtische Jugendtreff „Jamhouse“ im Wuhrlochpark von einem Bauzaun und einem Polizei-Absperrband umgeben, das Dach ist größtenteils mit blauer Folie abgedeckt.

Am Abend des 20. Januar waren die Feuerwehren aus Neuenburg, Zienken, Grißheim und Müllheim mit 83 Einsatzkräften – 24 davon unter Atemschutz – und 13 Einsatzfahrzeugen damit beschäftigt, den Dachstuhlbrand zu bekämpfen, zu dem sie um 18.30 Uhr alarmiert wurden.

Derzeit wird von Seiten der Stadt geprüft, ob das Jamhouse abbruchreif ist, oder ob Teile davon erhalten bleiben können. In dieser Hinsicht sei noch nichts entschieden, teilt Martin Bächler von der Stadtverwaltung auf Nachfrage mit. „Im Zuge der Landesgartenschau wird das ganze Grundstück überplant, doch hierfür gibt es noch keine konkreten Pläne.“, so Bächler weiter.

Der städtische Jugendbeauftragte Wolfgang Gerbig hält sich bedeckt: „Ich weiß nur, dass der Brand nicht aus Frust gelegt wurde.“ Gerbig verweist auf offizielle Informationen, die in den nächsten Wochen folgen sollen.

Beim Polizeiposten Neuenburg „dauern die Ermittlungen noch an, so dass noch keine Angaben zu Tatverdächtigen oder Tathergang gemacht werden können, um die Ermittlungen nicht zu gefährden“, so die Aussage des zuständigen Jugendsachbearbeiters Ulrich Lemke. Man gehe jedoch „zum derzeitigen Stand der Ermittlungen von einem Delikt der Brandstiftung aus“, so Lemke weiter. Sachdienliche Hinweise gingen aus der Bevölkerung ein. (JG)

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