Breisach Aktuell

Vorbereitungen für die beiden Stücke schon voll im Gange

Umfangreicher Rückblick und Ausblick der Festspiele Breisach

Die Festspiel-Saison 2014 liegt schon ein paar Tage zurück. So lud die Vorstandschaft zur Jahreshauptversammlung – es galt ein Resümee zu ziehen und einen Ausblick auf die kommende Saison zu geben.

Vorsitzender Ingo Feldmeier freute sich, den Schirmherr und Bürgermeister Oliver Rein, Altbürgermeister Alfred Vonarb, zahlreiche Ehrenmitglieder und Mitglieder begrüßen zu dürfen. Den Jahresrückblick übernahm Elke Bürgin. Der Bericht der zweiten Vorsitzenden zeigte bereits nach den ersten Sätzen, welch‘ aufregende Zeit die Festspielsaison mit sich bringt. Bereits im Januar begann die Leseprobe für das Abendstück. Die Bühnenbildner haben sich getroffen, schließlich gilt es die Kulisse für zwei unterschiedliche Stücke zu planen, die ohne große Handgriffe verändert werden kann. Bereits im Februar begannen die Arbeiten dafür. Ab März hieß es „nähen, bauen, proben“. Damit nicht genug, denn ein Teil der Festspieler wirkte beim großen 950-jährigen Jubiläum der Gemeinde Achkarren mit. Begonnen mit dem Festbankett im März, das „Offene Dorf“ im Mai sowie das überragende Theater am Rittersprung im August. Der Premierentermin rückte immer näher: „nähen, bauen, proben!“! Peter W. Hermanns, Regisseur des Kinderstücks, gestaltete mit den Kindern die Kostüme der Waldschratte. Mit dem Tag der offenen Tür feierten die Festspiele ihren 90. Geburtstag. Ein Shuttlebus brachte die Besucher vom Schloßberg zur Nähstube und ermöglichte ihnen somit den Blick hinter die Kulissen, in einen gigantischen Kostümefundus. Und weiter ging es mit „nähen, bauen, proben!“. Doch so sehr die Zeit drängte, die Festspieler pflegten die geselligen Momente. So wurde nach den Proben das eine oder andere Mal der Grill angeworfen, um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen. Am 7. Juni dann die Premiere für das Abendstück „Die deutschen Kleinstädter“ und am 15. Juni folgte das Kinderstück „Jorinde und Joringel“. Auch das 850-jährige Jubiläum der Breisacher Stadtpatrone Gervasius und Protasius begleiteten die Festspieler mit einer Einlage. Zudem unterstützt der Verein die Theater- AGs der Schulen Julius-Leber und Hugo-Höfler, sowohl mit Kostümen als auch Requisiten. Nach dem Fall des letzten Vorhangs der Saison 2014, standen schon die kommenden Stücke fest: Robin Hood und Pinocchio. Zahlreiche Termine, Workshops und Besuche bei befreundeten Vereinen folgten, an welchen die Festspieler teilnahmen. Ingo Feldmeier und Elke Bürgin sprachen allen Mitwirkenden vor und hinter den Kulissen ein herzliches Dankeschön für ein derartig großes Engagement aus. Konrad Schanno ließ die Anwesenden in die Finanzlage der Festspiele blicken. Die Kassenprüfer bescheinigten ihm eine vorbildliche und einwandfreie Führung der umfangreichen Festspielfinanzen. Nach dem Grußwort der Stadt Breisach beantragte Oliver Rein die Entlastung der Vorstandschaft und dankte ihnen für ihre „bombige Arbeit“. Zahlreiche Ehrungen Auch in diesem Jahr nahmen Ingo Feldmeier und Christian Schulz, Landesverband Amateurtheater, die Ehrung verdienter Mitglieder vor. Seit 10 Jahren sind Ronja Bürgin, Wolf und Birgit Aschmoneit, Alois Lagler, Udo Lange, Sandra Schillinger und Florian Weiss dabei. Eva-Maria Heitzmann, Michael Gräbling und Christof Libal durften die silberne Ehrennadel für 25 Jahre entgegen nehmen. Seit 40 Jahren zählen Brigitte Hanagarth, Andreas Geyler sowie Isolde und Michael Brand zur Festspielfamilie. Nach einigen allgemeinen Informationen und Terminen schloss Ingo Feldmeier die Versammlung. Die Festspieler ließen den Abend in aller Gemütlichkeit im Spielerheim hinter der großen Bühne ausklingen.

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