Markgräfler Bürgerblatt

Unabdingbar notwendig!

Damit die Rheingärten so idyllisch wie hier bleiben, hat die Stadt Neuenburg eine strenge Polizeiverordnung erarbeitet. Foto Klaus Amann

Strenge Polizeiverordnung zum Schutz der Rheingärten Neuenburg:

Erste „Kostproben“ seit der Fertigstellung haben gezeigt, wie es um den Zustand der prächtigen Rheingärten in kurzer Zeit bestellt wäre, würde man diese schutzlos sich selber überlassen.
Unabdingbar ist deshalb ein verbindliches Regelwerk für die Nutzung dieser Rheingärten und die Stadt Neuenburg ist gehalten „ohne Wenn und Aber“ der Polizeiverordnung sofort den gebührenden Respekt zu verschaffen. Dies bedeutet letztendlich nicht eine väterliche Ermahnung der Übeltäter, sondern ein Durchgreifen bis hin zum langfristigen Platzverweis. Private, nächtliche Saufgelage, sowie Drogenhandel und Drogenkonsum sind in den Neuenburger Rheingärten ebenso verboten wie der entsorgungsfreie Toilettengang von großen und kleinen Fifis. Es gibt das Fütterungsverbot für Wasservögel und auch das Anfüttern von Wildtieren ist zu unterlassen. Wer da meint, die Rheingärten sei ein Platz zum Wegwerfen von Verpackungen, Essensresten und Kaugummi wird sich täuschen und auch Grillvergnügen und Lagerfeuer sind tabu. Untersagt ist ferner auch das Aufbauen von Zelten und das Abstellen von Wohnwagen. Was die Mehrheit der vielen Gäste mag, das ist erholsame Ruhe und nicht das Gewummere und Gedröhne von Popmusik am Ufer des Altrheins.
Was jedermann darf? Nun, jedermann darf die Rheingärten mögen und schützen und pfleglich mit ihnen umgehen. Der Gemeinderat Neuenburg hat der Polizeiverordnung grundsätzlich zugestimmt. Diese wird nun dem Landratsamt vorgelegt und tritt nach öffentlicher Bekanntmachung in Kraft. (ka)

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