Markgräfler Bürgerblatt

Übernachtungssteuer rechtmäßig

Freiburg. Martin Braun, Vorsitzender der MIT Freiburg, kritisiert die Entscheidung des Zweiten Senats des Verwaltungsgerichtshofes. Mit der Bettensteuer habe man in Freiburg den familiengeführten Unternehmen weitere Steine in den Weg gelegt: Der Bürokratieaufwand, der sich in den Preisen der Zimmer bemerkbar mach en werde, werde Konzernen in die Hände spielen – umso schlimmer, da die Stadt Hotels großer Ketten mit einem Volumen von 1000 Zimmer genehmigt habe. Die MIT fordert die Stadt auf, den bürokratischen Aufwand zu verringern und somit den hiesigen Hotelier zu entlasten. Des Weiteren fordert sie die Parteien dazu auf, zu belegen, in wie weit die Bettensteuer gerecht gehandhabt wird: Wie stellt die Stadt sicher, dass auch Anbieter von Privatwohnungen die Bettensteuer bezahlen? Hier werde nach Informationen der MIT aufgrund der Masse der Anbieter eine Nachverfolgung der Bettensteuer gescheut, weil dies zu einer Kostenexplosion führen würde.

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