Markgräfler Bürgerblatt

Überflutungsgefahr für Hausen soll gebannt werden: Möhlin-Hochwasserdamm wird erhöht

Hochwasserschutz tut Not: Die hochwasserführende Möhlin bei Bad Krozingen-Hausen am 17. April 2016. Foto: rs

Bad Krozingen/Hausen. Im April 2016 war Starkregen in der Vorgebirgszone, im Schwarzwald, wie auch in der Rheinebene angesagt, sodass die Zuflüsse der Möhlin von Ehrenstetten aus dem Schauinslandgebiet und dem Neumagen aus dem Münstertal und vom Belchen kommend, Hochwasser führten. Der Neumagen vereinigt sich westlich von Bad Krozingen, vor dem Ortsteil Hausen, mit der Möhlin. Das breit angelegte Flussbett zwischen den Hochwasserdämmen der Möhlin bei BK-Hausen konnte im April die Wassermassen aufnehmen.
Hausen ist in der geltenden Hochwasser-Gefahrenkarte mit großflächigen Überschwemmungsgebieten vermerkt. Um die Überflutungsgefahr deutlich zu reduzieren, wird hier bis Jahresende 2016 der rechte Möhlin-Damm erhöht. Laut Regierungspräsidium Freiburg (RPF) leistet der Landesbetrieb „Gewässer“ mit der Dammerhöhung zwar eine Verbesserung des Schutzes bei einem potenziellen hundertjährigen Hochwasser, jedoch wird die mögliche Überflutungsgefahr für Hausen erst gebannt sein, wenn auch die Stadt Bad Krozingen die neue, mobile Verschlussmöglichkeit in der Autobahnunterführung (Bild Mitte) des Kanalweges baut. Erst das Zusammenwirken beider Maßnahmen führt dann zu einem optimalen Hochwasser-Schutz, sodass Hausen in den Hochwassergefahrenkarten zukünftig kein Überschwemmungsgebiet mehr sein wird. (rs.)

Teilen Sie jetzt diesen Beitrag! Unsere Sharing-Buttons stehen im Einklang mit dem deutschen Datenschutzrecht.

Das könnte Dich auch interessieren …