Breisach Aktuell

Trinkwasser in Breisach: Alle Proben einwandfrei

Information der Badenova

 Das Trinkwasser in Breisach ist wieder einwandfrei. Bei den jüngsten flächendeckenden Beprobungen sind keine Befunde hinsichtlich einer gesundheitlichen Beeinträchtigung mehr festgestellt worden. In Absprache mit dem Gesundheitsamt wird die Chlorung des Ortsnetzes vorsorglich jedoch noch fortgeführt.

Dies ist eine Vorbeugemaßnahme. In der kommenden Woche finden dann nochmals Probenentahmen im ganzen Ortsnetz statt. Deren Auswertung dauert wiederum bis zu 48 Stunden, so dass frühesten gegen Ende der nächsten Kalenderwoche darüber entschieden werden kann, ob die Chlorung dann endgültig eingestellt werden kann. Dieses Vorgehen ist mit dem Gesundheitsamt abgesprochen. Die Chlorung wird permanent überwacht und die Dosierung dokumentiert. Geschmacksbeeinträchtigungen sind nicht auszuschließen. Die Chlorung von Trinkwasser ist gesundheitlich völlig unbedenklich und in der Mehrzahl aller kommunalen Trinkwasserversorgungen dauerhaft üblicher Vorgang. bnNETZE gehört zu den wenigen Trinkwasserversorgern in ganz Baden Württemberg, die normalerweise komplett auf Chlorung verzichten, und diese Vorsorgemaßnahme nur bei konkreten Befunden wie jetzt in Breisach anwenden. Vereinfacht gesagt dient die Chlorung der Desinfektion von Trinkwasser. Die Maßnahmen in Breisach sind erforderlich geworden, weil Ende September ein bakteriologischer Befund oberhalb der zulässigen Grenzwerte festgestellt wurde. Die Ursachenforschung ist noch nicht abgeschlossen. Neben einem Fremdeintrag können auch Schadstellen am Netz oder eine inzwischen ausgetauschte defekte Be- und Entlüftungsanlage ursächlich gewesen sein.

 

Bis die Ergebnisse der nächsten Kontrollbeprobungen vorliegen, sind die Fachleute der badenova Netztochter bnNETZE deshalb weiterhin unterwegs, das komplette Netz und alle Anlagen auf mögliche Schadstellen oder Hinweise auf Fremdeintrag zu untersuchen. Dazu gehören nicht nur die Leitungen, sondern auch Hochbehälter, Druck- und Regleranlagen, Verteilerschächte etc. Diese Untersuchungen sind zeitaufwändig und können auch mit Beeinträchtigungen verbunden sein, weil zum Beispiel Leitungen mit Hochdruck gespült werden. Parallel wurden im Stadtgebiet alle Rohrbaustellen der letzten Monate nochmals einer Nachprüfung unterzogen.

 Für die Umstände und Einschränkungen während der mehrwöchigen Ursachenforschung und Netzreinigung bittet bnNETZE die Bevölkerung um Verständnis. „Wir gehen beim Verdacht auf Verunreinigungen sehr gründlich und systematisch vor, egal, wie stichhaltig und signifikant die Befunde sind“, so Klaus Rhode, der Bereichsleiter Wasser bei bnNETZE. „Das hat zur Folge, dass es manchmal auch mehrere Tage dauert, bis wir neue Sachstände melden können.“

 

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