Breisach Aktuell

Tirol – Rundfahrt des RSV Breisach

Start war wie immer beim Autohaus Gutmann

4-Tage-Tour anlässlich des 30-jährigen Bestehens

Mitte Juli starteten sechs Senioren des RSV Breisach mit einem gesponserten Kleinbus zur Tirol- Rundfahrt: Landeck – Bozen – Landeck.

Start war wie üblich beim Peugeot – Autohaus -Gutmann in Breisach. Nach der Busfahrt über den Arlberg (Tunnel war gesperrt) stieg man in Zams bei Landeck auf die Rennräder, um sich für die erste Rundtour mit 65 km einzufahren. Leider spielte das Wetter nicht mit: 10 km vor der geplanten Unterkunft zog ein Gewitter über das Inntal und durchnässte alle bis auf die Haut.

Zum Glück konnten sie im Hotel die Sportkleidung über Nacht in einem sehr warmen Heizraum trocknen. Rechtzeitig ruhte man sich für den folgenden Tag aus.

Da stand der Aufstieg über den 1375 m hohen Brenner an. Am frühen Morgen starteten die Fahrer bei Sonnenschein in Richtung Innsbruck. Der 32 km lange Aufstieg mit 6-8% ging auch gleich richtig los. Erst nach 12 km bei Schönberg wurde es ca . 10 km etwas flacher, bis es nach Steinach wieder anstieg. 2 Kilometer vor dem Pass erhöhte sich die Steigung auf „nahrhafte“ 12%, was den Radsportlern alles abverlangte.

Nach knapp 3 Stunden Fahrzeit waren alle glücklich auf der Passhöhe angekommen. Danach fuhren sie einen „toll“ angelegten Radweg über Sterzing – Brixen entlang der Eisack bis zur nächsten Unterkunft in Klausen. Im Hotel nützte mancher gerne das vorhandene Schwimmbad. Das Abendessen wurde in geselliger Runde in einer alten Gasse bei Straßenmusik eingenommen.

Gut gestärkt erfolgte am Freitag die Weiterfahrt in den Vinschgau. Auf sehr gut ausgebauten Radwegen entlang der Eisack und der Etsch nach Bozen führte der Weg nach Algund bei Meran. Der unverhoffte 14% ige Anstieg forderte alle Kräfte. Danach ging es in ruhiger Fahrt relativ eben weiter. Jedoch bei Schlanders wartete die 2. Überraschung : Der Radweg führte über einen 6,5 km langen „Schotterweg“ mit 6-10% Steigung!!! – Eine Zumutung für jeden Rennradfahrer und für Talabwärts¬fahrende nicht ungefährlich. Im Grunde nur für Montainbiker zumutbar. Aber auch diese „Schikane“ wurde überwunden und danach ging es ohne große Höhenunterschiede ziemlich flach nach Glums. In diesem mittelalterlich geprägten Ort war unsere letzte Logie.

Am nächsten Tag führte der Radweg entlang der jungen Etsch von 900m vorbei am bekannten Kloster „Marienberg“ auf 1350m Höhe beim Haider See. Die Höhe auf 1507m nach dem Reschen wurde ohne große Anstrengung gefahren. Danach folgte eine 15km lange Abfahrt bis zur Brücke über den Inn. Auf der Weiterfahrt nach Landeck konnte sich jeder erholen. Nach insgesamt 395 km und 2950 Höhenmeter stiegen alle Radsportler (Karl-Heinz Figlesthaler, Paul Hertweck, Uli Glöckner, Horst Wolf, Christian Litterst) in Landeck zufrieden in den Begleitbus, der von Karl-Heinz Brückner routiniert gefahren wurde.

 

Teilen Sie jetzt diesen Beitrag! Unsere Sharing-Buttons stehen im Einklang mit dem deutschen Datenschutzrecht.

Das könnte Dich auch interessieren …