Markgräfler Bürgerblatt

THW Behelfsbrücke wurde abgebaut

Nur im Team, im bewährten Zusammenspiel der THW-Kräfte konnte die Behelfsbrücke zügig und problemlos wieder abgebaut werden. Foto. THW

Neue Kronenbrücke Freiburg

Am vergangenen Wochenende wurde durch Kräfte des THW die seit über zwei Jahren genutzte Behelfsbrücke an der Baustelle Kronenbrücke abgebaut. Bis diese Brücke in Einzelteile zerlegt war, hatten die HelferInnen im wahrsten Sinne des Wortes schwer zu schleppen.

Eine Ersatzbrücke musste her, damit während den Bauarbeiten an der Kronenbrücke Fahrradfahrer und Fußgänger die Dreißam überqueren konnten. Diesen Auftrag erfüllten die Helfer des THW im Juni 2015 innerhalb eines Wochenendes. Nach fast drei Jahren Bauzeit wurde diese Woche die Kronenbrücke nun wieder für den Fußgänger und Radverkehr freigegeben.

Die so genannte Delta Brücke des THW ist eigentlich für den Verkehr mit Lastkraftwagen ausgelegt und wird im Einsatzfall für die Überbrückung von eingestürzten Brückenbauwerken genutzt. Der Aufbau der Behelfsbrücke für die Kronenbrückenbaustelle und der jetzige Abbau waren für Ausbildungszwecke und aufgrund der Baustellenkoordination und dem Zusammenspiel der THW Einheiten eine willkommene Übung. Wie ein großes Puzzle, erklärt Patrick Winterhalter, Einsatzleiter des Technischen Hilfswerkes, hatten die HelferInnen der Fachgruppe Brückenbau des THW Müllheim nämlich in Zusammenarbeit mit den Kameraden des THW aus Breisach, Emmendingen und Freiburg die Behelfsbrücke in ihre Einzelteile zerlegt. Zunächst wurde der Fahrbahnbelag ausgebaut und anschließend die Stahlkonstruktion mit zwei Kränen im sogenannten Tandemhub auf die Kronenbrücke versetzt. Dann wurde die einstöckig-einwandig-verstärkte, circa 37 Meter lange Behelfsbrücke in ihre Einzelteile zerlegt. Dabei war neben dem Kran der Fachgruppe Brückenbau auch der Kran der Fachgruppe Wassergefahren aus Breisach vor Ort. Als schließlich alle Einzelteile abtransportiert waren, war für die HelferInnen noch nicht Schlus: Die Einzelteile mit einer Gesamtmasse von 50 Tonnen müssen in den nächsten Wochen kontrolliert, gesäubert und fachgerecht für den nächsten Einsatz gelagert werden.

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