Markgräfler Bürgerblatt

Symposium des Deutschen Rates für Reanimation

PD Dr. Hans-Jörg Busch, Prof. Dr. Michael Müller und Dr. Thomas Ahne (v.l.). Foto: RKK

Neue Leitlinien zur Wiederbelebung

Freiburg. Der plötzliche Herztod ist eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Studien belegen, die Chancen, nach Eintreten des Herzstillstands eine Klinik lebend zu erreichen, verdoppeln sich, wenn Basismaßnahmen einer Wiederbelebung vorgenommen werden. Das Wichtigste dabei ist die Herzdruckmassage. Und die kann jeder, sogar ein Kind, leisten.
Im Rahmen des Symposiums „Leitlinien für die Reanimation 2015“ des Deutschen Rates für Wiederbelebung (German Resuscitation Council) wurden die neuen, internationalen Leitlinien für eine Reanimation vorgestellt. Sie stellen in den nächsten fünf Jahren den Standard-Ablauf einer Reanimation außerhalb und in einer Klinik sowie für die Postreanimationsbehandlung dar.
„Wir wollen Freiburg zur „Stadt der Lebensretter“ machen“, betont Prof. Dr. Michael Müller, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, Intensiv- und Notfallmedizin im RKK St. Josefskrankenhaus. Er richtete gemeinsam mit PD Dr. Hans-Jörg Busch, Ärztlicher Leiter Medizin des Universitäts-Notfallzentrums Freiburg sowie Dr. Thomas Ahne, Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin des Uni-Klinikums Freiburg, das sehr gut besuchte Symposium aus, auf dem die neuen Leitlinien und deren Umsetzung diskutiert wurden. Die Präsentation der neuen Empfehlungen wurde live im Internet übertragen, ebenso Vorträge aus Kiel, München und Hannover zu den Basis- und erweiterten Maßnahmen der Reanimation sowie der Wiederbelebung beim Kind. Diese Vorträge sind auf der Homepage des GRC (livestream.grc-org.de) abrufbar. (rs.).

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