Breisach Aktuell

SV Burkheim – TV Köndringen 1:3 – Burkheim gewinnt dank individueller Klasse

Am vergangenen Sonntag gab der TV Köndringen, insgeheim noch mit Aufstiegsambitionen ausgestattet, seine Visitenkarte im Rheinstadion ab.

Beide Teams agierten mit ähnlicher taktsicher Ausrichtung, sodass Torchancen im ersten Spielabschnitt Mangelware blieben. Näherten sich die beiden Offensivabteilungen doch dem gegnerischen Gehäuse an, so waren die beiden gut aufgelegten Torhüter Scheirich (SVB) und Fischer (TVK) stets auf ihrem Posten.

Das Spiel auf überschaubaren Niveau, immer wieder mit Nicklichkeiten, die in Halbzeit zwei zu Konsequenzen führen sollten. Folgerichtig schickte der nicht immer souverän agierende Schiedsrichter Roeder die Mannschaften mit einem Unentschieden in die Pause.

Mit Anpfiff der zweiten Hälfte ein leicht verändertes Bild. Hatte Köndringen in Halbzeit eins optische Feldvorteile, kippte die Partie nun in Richtung der Hausherren. Die erste gefährliche Torchance des Spiels führte dann in der 57. Minute zur Führung. Burkheims Kanchev flankte von der rechten Straufraumgrenze den Ball zu Simon Oakley. Dieser setzte den Ball mit einem gefühlvollen Heber ins lange Eck. Mehr und mehr nahm der SVB das Heft des Handelns in die Hand und bereits in der 65. Minute fiel der nächste Treffer: Toni Cirelli bediente nach feiner Einzelarbeit den im Zentrum lauernden Angel Kanchev, der den Ball „nur“ noch über die Linie bugsieren musste.

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Die nun sichere Führung hatte Bestand und man stellte sich bis zur 76. Minute auf Heimsieg ein. Doch dann griff Referee Roeder in die Partie ein. Cirelli wurde im Straufraum elfmeterwürdig zu Fall gebracht, als dieser den ausbleibenden Pfiff beklagte, fackelte der Schiedsrichter nicht lange und schickte den bereits Verwarnten vom Feld. Man stellte sich nun ob der nummerischen Überlegenheit des Gastes auf eine spannende Schlussviertelstunde ein. Das zahlenmäßige Übergewicht war jedoch nur von kurzer Dauer, bereits zwei Minuten später wurde Köndringens Blum ebenfalls mit der Ampelkarte des Feldes verwiesen.

Den sich nun bietenden Raum wusste wiederum die Heimelf zu Nutzen. Valentin Koynakov bediente in der 83. Spielminute Sarja Njie, der das 3:0 sicherstellte.

In der Nachspielzeit nochmals ein Aufreger als Roeder, zum Unverständnis aller auf den Elfmeterpunkt zeigte. Karsten Kranzer war das egal, er verlud Scheirich und verkürzte auf 1:3. Wenige Sekunden nach Fortsetzung der Partie pfiff der Offizielle das Spiel jedoch ab, so dass es sich lediglich als Ergebniskosmetik handelte.

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