Markgräfler Bürgerblatt

„Suff dr Wii – Hudeli !“

Zum 60. Geburtstag der Müllheimer Narrenzunft:

Auch das gehörte zum Zunftabend im Bürgerhaus dazu und ließ extra schmunzeln: Bühnenakteure und Publikum prosten sich getaktet mit dem Müllheimer Narrengruß „Suff dr Wii – Hudeli“ einander zu, doch manch einer hielt statt einem Weinglas närrisch frevelnd ein Bierfläsch‘chen in der Hand. Der Hudeli-Obe war in bester Tradition erneut und auch im Jubiläumsjahr gewohnt unkompliziert, stellenweise beherzt rustikal und auch fasnächtlich „unanständig“ und in allen Tanzvorführungen originell und sportlich gesehen bestens fit. Hoch erfreulich im Jubiläumsjahr sei auch das jugendliche Durchschnittsalter der Hudelis vermerkt. Dass die vom Publikum gewünschten, unmittelbaren Tanz-Wiederholungen den Programmschwung auch „e bizzeli schtöre“, was solls, „suff dr Wii, Hudeli“. Auch der über ein halbes Fasnachtsjahrhundert hinweg verwöhnte Berichterstatter des Markgräfler Bürgerblatts hatte seinen mehrstündigen Spaß an den durch und durch alemannisch gefärbten Programminhalten und er seufzte geradezu erleichtert auf, dass Donald Trump, Angela Merkel, Martin Schulz und Björn Höcke keinen Zutritt in den Zunftabend bekommen haben, vielmehr sorgten Themen wie das Müllheimer „Schild-Bürgerhaus“ und die amtliche, fulminant neue „Müllheimer Herzenspost“ für allerlei Hallö‘chen. Die rundum charmante Oberzunftmeisterin Monia Karle sei namentlich für alle tüchtigen Hudeli- Närrinnen und Narren stellvertretend gelobt: „Hänner guet gmacht……!“. Ob es noch Eintrittskarten für den zweiten Zunftabend am 10. Februar gibt bedarf des Lesers Rückfrage. (Klaus Amann)

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