Suchtpotenzial – 100 Vol. %

Als die Berliner Sängerin Julia Gámez Martin, belastet mit übelster Gesangsneurose und dauerhaftem Darstellungszwang in der geschlossenen Abteilung für musikalische Erkrankungen auf die schwäbische Pianistin Ariane Müller trifft, die aufgrund teuflischer Tastitis und heftigem Hammond Syndrom selbst schon lange in Behandlung war, realisieren die beiden, dass eine konventionelle Therapie wohl keine Heilung bringen wird. Sie brechen mit selbst gestrickter Tonleiter aus und starten einen subtilen Selbstheilungstrip mit Songs über all die Suchtfaktoren, die das Leben nicht immer nur erschweren, sondern hin und wieder ja auch ein Stück lebenswerter machen.

Was nun? Die suchtpotenten “Schwabiner” bringen Frieden für alle und Brust für die Welt! Fühlen Sie sich herzlich eingeladen der Sucht zu erliegen, ob Sie Hipster sind oder Schwaben (oder beides), ein Serientäter oder ein Einzelfall.

Doch Vorsicht: SUCHTPOTENZIAL! (Zwei penisneidische Frauen suchen bärenstarke Bauern und wären eigentlich lieber Rockstars…)

Mit ihrer musikalischen Darstellung, über Süchte die wohl jeder von uns kennt, erreichten die beiden Frauen das Publikum im Bärensaal sofort.Wohl jeder der Anwesenden konnte sich mit der ein oder anderen Sucht identivizieren.

2011 lernte sich das Duo am Theater Ulm kennen. Im Frühjahr 2013 schrieben Sie das erste gemeinsame Lied und im Sommer war ein komplettes Programm zusammen gestellt. Im gleichen Jahr waren sie Finalistinnen des Troubador chauson Preises, traten beim Kulturpreis der Wirtschaft in München, in der Pressestube in Tübingen und dem Bundespresseball in Berlin auf. 2014 gewannen die beiden den Förderpreis Baden Württemberg und eine Tour durch ganz Deutschland.

 

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