Markgräfler Bürgerblatt

Stählerne Spundwand schützt Biengen

Hochwasserschutz mit schwerem Gerät bei Bad Krozingen-Biengen. Foto: rs

Neumagen-Hochwasserdamm wird ertüchtig

Bad Krozingen-Biengen. Im April 2016 war Starkregen im Schwarzwald, in der Vorgebirgszone wie auch in der Rheinebene angesagt, sodass die Zuflüsse des Neumagen aus dem Münstertal und vom Belchen, der Möhlin von Ehrenstetten aus dem Schauinslandgebiet kommend, starkes Hochwasser führten, beide Flussläufe sehr gut gefüllt waren.

Der Neumagen vereinigt sich westlich von Biengen vor dem Ortsteil Hausen mit der Möhlin. Das breit angelegte Flussbett zwischen den Hochwasserdämmen der Möhlin bei Hausen konnte bisher die Wassermassen aufnehmen. Dennoch wurde vorbeugend, um hier die Überflutungsgefahr deutlich zu reduzieren, bis Ende 2016 der rechte, ortsseitige Möhlin-Damm erhöht. Hausen ist in der geltenden Hochwasser-Gefahrenkarte als großflächiges Überschwemmungs-Gebiet vermerkt.

Zur Ertüchtigung des rechten Neumagen-Hochwasserdammes werden nun seit Juli bis voraussichtlich Dezember 2017 bei Biengen mit schwerem Gerät fast lautlos Stahlelemente in den vorhanden Damm eingepresst, um, zu einer Spundwand zusammengefügt, bei einem potenziellen hundertjährigen Hochwasser ein Durchdringen mit Wasser zu verhindern und so einer Instabilität des Hochwasserdamms vorzubeugen. Bauherr ist das Land Baden-Württemberg Regierungspräsidium Freiburg, Abteilung Umwelt, die Baukosten belaufen sich auf circa 800.000 Euro. (rs.)

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