Markgräfler Bürgerblatt

Stadt Heitersheim würdigt Helferkreis

Renate Killwing, Vorsitzende des Helferkreises, informierte Heitersheims Bürgermeister Martin Löffler und die Anwesenden über die Erfolge der ehrenamtlichen Flüchtlingsbetreuung und schilderte, wo es bei der Arbeit auch noch „klemmt“. Foto: privat

Viele Flüchtlinge sind schon gut integriert

Heitersheim. Bei einem Empfang für den seit 2015 bestehenden Helferkreis Flüchtlingshilfe „Willkommen in Heitersheim e.V.“ im Heitersheimer Rathaus würdigte Bürgermeister Martin Löffler im Namen der Stadt und des Gemeinderates die rund 50 Anwesenden des Helferkreises.
Diese hätten sich – so Löffler – in den vergangenen zwei Jahren für die Integration der Zuwanderer große Verdienste erworben. So hätten sie unter anderem Sprachunterricht gegeben, Betreuung organisiert, Flüchtlinge in Arbeit und Wohnraum vermittelt, Fahrräder organisiert, gemeinsam mit den Flüchtlingen Sport getrieben und deren Freizeit sinnvoll ausgefüllt. Es seien unglaublich viele Stunden, vor allem bei den 350 untergebrachten Flüchtlingen im Gewerbepark Breisgau, geleistet worden.

 
Aber auch die 44 anschlussuntergebrachten Personen in Heitersheim seien hervorragend begleitet worden. Auch der Stadt sei es gelungen die Flüchtlinge gut unterzubringen. Das marode Gebäude in der Eisenbahnstraße 30 sei inzwischen durch eine neue Unterkunft, ein umgebautes Bürogebäude im Ifang, ersetzt worden. Außerdem sei das 14er Schulhaus im Erdgeschoß und Dachgeschoß umgebaut worden. Auch im Malteserschloß, im Haus Betania, welches die Stadt angemietet hat, sei bereits die erste Familie untergebracht worden. Für den Bau der Flüchtlingsunterkünfte seien insgesamt etwa 600.000 Euro an Zuschüssen bewilligt worden.

 
Renate Killwing, Vorsitzende des Helferkreises Flüchtlingshilfe „Willkommen in Heitersheim e.V.“, betonte die gute Zusammenarbeit mit der Stadt und dankte für die Anerkennung. Viele in Heitersheim wohnende Flüchtlinge seien bereits in Arbeit und Wohnen gut integriert. Killwing betonte aber auch, dass die Flüchtlingshilfe dringend einen Arbeitsraum für ihre ehrenamtliche Arbeit benötigen würde und bat die Stadt um Unterstützung. Bürgermeister Löffler versprach, das Thema im Auge zu behalten und gemeinsam mit dem Verein nach Lösungen zu suchen.
Auch Simon Geiger, der über den Träger Caritasverband Breisgau-Hochschwarzwald für die Stadt Heitersheim in der Flüchtlingshilfe tätig ist, betonte die vielfältigen Aktivitäten und Erfolge bei der Integration, insbesondere in den Arbeitsmarkt. (ML)

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