Markgräfler Bürgerblatt

Stadionneubau und Zweitliga-Bilanz: Wolkenloser Himmel über dem SC

Freiburgs Baubürgermeister Martin Haag, Oberbürgermeister Dieter Salomon und SC-Vorstandsmitglied Oliver Leki informierten über das neue SC-Stadion. Foto: rs

Freiburg. Erfreuliche Nachrichten aus Freiburgs Rathaus: Oberbürgermeister Dieter Salomon erklärte, dass „in der Sache neues Stadion (…) alles nach Plan!“ liefe. Im Baudezernat und in den beteiligten Ämtern der Stadt sowie bei der im Frühjahr gegründeten „Stadion Freiburg Objektträger GmbH“ (SFG) habe man den Turbo eigeschaltet, bis Weihnachten würden die ersten Ausschreibungs-Ergebnisse erwartet, im August 2017 wird laut SC-Vorstandsmitglied Oliver Leki die Entscheidung für einen der Entwürfe zum 35.000 Steh- und Sitzplätze bietenden Stadion fallen und welcher Totalunternehmer es zum vorgegebenen Fix-Preis von 70 Mio. Euro bauen wird.
Das neue SC-Stadion im „Wolfswinkel“ wird durch die Nutzung erneuerbarer Energien und über ein Fernwärmenetz mit der anfallenden Abwärme der benachbarten Firma Solvay (ehem. Rhodia), zum Beispiel für die Rasenheizung, weitgehend klimaneutral. Das erste SC-Heimspiel im neuen Stadion soll im Sommer 2019 angepfiffen werden.

 
Und auch sonst ist der SC-Himmel wolkenlos: bei der turnusgemäßen Mitgliederversammlung lagen die Schwerpunkte auf den Berichten des SC-Präsidenten Fritz Keller, von Vorstands Oliver Leki (Finanzen) und von Dr. Heinrich Breit, dem Aufsichtsrats-Vorsitzenden. „Es war ein gutes Jahr für den SC Freiburg – sportlich und wirtschaftlich,“ so Fritz Keller, „der direkte Wiederaufstieg war der allergrößte Gewinn, der alles andere als selbstverständlich war. Allen, die daran beteiligt waren, gilt unser herzlicher Dank, insbesondere unserer sportlichen Leitung um Jochen Saier und Klemens Hartenbach sowie unserem Trainerteam um Christian Streich!“

 
Im Zweitliga-Geschäftsjahr 2015/2016 lag der Umsatz bei 49,2 Mio. Euro, im Vorjahr 2014/15 in der 1.Bundesliga bei 78,7 Mio. Euro. Trotz hoher, durch den Abstieg bedingter Einnahmeverluste, der Rückgang der TV-Einnahmen lag bei ca. 20 Mio. Euro, ist es dem SC gelungen, im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Plus von 2,2 Mio. Euro (nach Steuern) zu erwirtschaften. Laut Oliver Leki basiert das auf stabile Erlöse im Ticketing und Sponsoring sowie vor allem auf eine gute Transferbilanz. „Auch in der 2. Bundesliga einen Gewinn zu erwirtschaften, ist nicht selbstverständlich. Der Verein steht weiterhin auf grundsoliden Beinen,“ so Oliver Leki zusammenfassend. (rs.)

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