Markgräfler Bürgerblatt

Sommer – Sonne – Strand: Wie schützt man seine Haut am besten?

Foto: Pixabay

 

Ein Tag am Strand – das ist Sommer pur. Doch wenn die Sonne auf unseren Rücken brennt und das Salzwasser an unserem Körper trocknet, ist das für die Haut alles andere als Urlaub. Grund genug, ihr mit sanften Pflegeprodukten eine Extraportion Wellness und Schutz zu gönnen.

Während ein erfrischendes Bad in den Wellen unsere Laune hebt, ist der lange und häufige Kontakt mit Salzwasser für unsere Haut eine Strapaze: Das Wasser spült den Säureschutzmantel und die hauteigenen Fette ab, die die Haut geschmeidig halten und sie vor dem Austrocknen schützen. Dösen wir dann wieder auf dem Handtuch am Strand, kann viel Feuchtigkeit verdunsten – die Haut wird trocken und spannt.

Wer seiner Haut im Urlaub etwas Gutes tun möchte, versorgt sie schon während der morgendlichen Dusche mit einer Extraportion Feuchtigkeit. „Produkte mit hochwertigen pflanzlichen Ölen, wie etwa Mandelöl, bilden einen Schutzfilm auf der Haut, der viele Stunden anhält“, erklärt Dr. Johannes Müller-Steinmann, Dermatologe und ärztlicher Leiter der Vitaklinik in Kiel. Bei der Auswahl des Duschbades ist zudem wichtig, dass es ph-neutral und frei von raffinierten Ölen ist, die die Atmung der Haut beeinträchtigen können.

Trockene Haut ist unangenehm – ein Sonnenbrand allerdings gefährlich. Der richtige Sonnenschutz ist daher ein Muss. „Für den Strand empfiehlt sich immer Lichtschutzfaktor 50, denn das Wasser reflektiert die Sonnenstrahlen und macht sie noch intensiver“, sagt Müller-Steinmann. Dabei gilt: Sonnenschutz auftragen, bevor die Haut der Sonne ausgesetzt wird. Das heißt, noch zuhause – am Strand hätte man einen Sonnenbrand, bevor man mit dem Eincremen fertig wäre. „Viel hilft viel“ ist dabei das Motto. Wer sensible Haut hat oder zu Allergien neigt, sollte darauf achten, dass Sonnencreme, -milch oder -spray frei von Parfüm und Duftstoffen sind.

Zurück vom Tag am Meer, befreit eine Dusche mit lauwarmem, klarem Wasser die Haut schonend von Sand, Salz, Schweiß und Sonnencreme-Resten. Jetzt ist der richtige Augenblick, sie mit einer feuchtigkeitsspendenden, kühlenden Körperlotion zu verwöhnen. „Diese sollte nicht zuviel Fett enthalten, da die Haut im Sommer mehr Talg produziert als im Winter und die Poren leichter verstopfen“, so Müller-Steinmann. „Körperlotionen mit einem hohen Anteil an Vitamin E machen die Haut zudem widerstandsfähiger gegen UV-Strahlen und andere Umwelteinflüsse.“

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