Markgräfler Bürgerblatt

Schwimmenlernen als Schulziel

Stuttgart. „Jedes Kind in Baden-Württemberg soll nach der Grundschule angstfrei und sicher schwimmen können“. Dieses Ziel formulierte Kultusminister Andreas Stoch anlässlich der Vorstellung einer neuen landesweiten Initiative zur Verbesserung der Schwimmfähigkeiten von Grundschülerinnen und Grundschülern. Dazu wurde das Programm „Schwimmfix“ in Ludwigsburg vorgestellt und soll den traditionellen Schwimmunterricht der Schulen ergänzen.  „Da in vielen Familien Schwimmen nicht mehr den Stellenwert hat wie noch vor dreißig oder vierzig Jahren, müssen Schulen und Schwimmverbände zusätzliche Lern- und Übungsmöglichkeiten schaffen“, betonte Stoch. Er sieht die Familien aber in der Verantwortung, Kindern das Schwimmen auch außerhalb der schulischen Angebote zu ermöglichen. Das ursprünglich vom Institut für Sport und Sportwissenschaft der Universität Heidelberg mit Unterstützung der Manfred-Lautenschläger-Stiftung entwickelte Konzept von Schwimmfix setzt auf kleine Lerngruppen, eine spielerische Pädagogik und positive Lernerfahrungen. Bei Schwimmfix findet zu Beginn keine Festlegung auf Schwimmarten statt. Die Kinder erlernen Teilbewegungen der Schwimmarten, die eingeübt, wiederholt und kombiniert werden.  Das Konzept wird zunächst den Ganztagsgrundschulen im Land angeboten. Die Schulen sollen es entweder mit ausgebildeten schulinternen Lehrkräften umsetzen oder fortgebildete Schwimmfix-Expertinnen und Experten über das Landesinstitut für Schulsport, Schulkunst und Schulmusik (LIS) anfordern. Ein Kurs besteht in der Regel aus zwei Durchläufen mit jeweils 16 Einheiten zu einer Übungsstunde.

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