Markgräfler Bürgerblatt

Schwarzwald-Krimi – Gepflegte Spannung zur Weihnachtszeit

Krimi-Autor Dr. Stefan Ummenhofer signiert für die Leser des Markgräfler Bürgerblattes fünf Exemplare des jüngsten Abenteuers von Hubertus Hummel. Foto: paw

Die Weihnachtszeit ist Bücherzeit. Nicht nur, weil man sich jede Menge Schmöker schenken lassen kann, sondern weil es einfach  urgemütlich ist, in einem warmen Sessel mit einem guten Buch zu sitzen, Tee zu trinken, Plätzchen, Linzertorte oder Stollen zu knabbern und, vielleicht, auch noch ab und an ins offene Kaminfeuer zu schauen, während Wind und regen ums Haus peitschen.
Was man dabei liest, ist fast egal – das kann ein Fachbuch sein, etwas Belletristisches, ein Sachbuch oder ein Krimi – erlaubt ist, was gefällt. Und wenn es dann noch in der Region spielt, dort, wo man sich auskennt, Menschen wie Orte einem geläufig sind, dann macht die Lektüre noch mehr Spaß.
Seit Jahren schon freuen sich Fans von Hubertus Hummel, dem urigen Schwarzwälder Detektiv, auf dessen neueste Abenteuer. Und pünktlich vor dem Fest haben seine geistigen Väter, Stefan Ummenhofer und Alexander Rieckhoff, einen neuen Fall vorgelegt: „Schwarzwaldrauch“. Orkan über den Bergen, ein Jäger, der dringend eine Information loswerden will und bei Hummel und dessen Spezi Klaus Riesle, dem Journalisten, anruft und der – bevor er seine Nachricht loswerden kann – als Leiche im Rauchfang, neben den Schwarzwälder Schinken, endet… Gruselig genug?
Ummenhofer/Rieckhoff ist mal wieder ein Krimi gelungen, der Lokalkolorit mit einem spannenden Plot verbindet und das Ganze mit einem hintergründigen Schmunzeln präsentiert. Es ist die Sorte Lesevergnügen, die man nicht aus der Hand legen kann und die erhöht wird durch kleine, beabsichtigt-unbeabsichtigte Darstellungen des realen Lebens in Baden: „Ha, das muss doch der X sein!“, denkt man des öfteren. oder sieht sich gleich in seiner meinung über jüngste kommunlapolitische ereignisse bestätigt.
Wer „Schwarzwaldrauch“ über die Feiertage schmökern will, der muss nicht unbedingt die nächstgelegene Buchhandlung stürmen. Mit etwas Glück kann er oder sie ein Exemplar gewinnen. Mit Widmung, denn Ummenhofer/Rieckhoff haben sich die Mühe gemacht und die fünf Exemplare für das Markgräfler Bürgerblatt mit einer Widmung versehen – man kann also von einer wertvollen, individuellen Ausgabe sprechen.
Bitte Karte bis zum 13. Dezember an das Markgräfler Bürgerblatt, Am Lindle 4, Müllheiim oder mail an stich@markgraefler-buergerblatt.de oder Fax an  07631 5027 schicken – und mit etwas Glück gibt`s spannende Weihnachten!

 

Buchtipps für Weihnachten:

Bellestristik:
„Die Welt zerschlagen“

2017 wird die Kunstrichtung „Dadaismus“ 100 Jahre alt. Die in Freiburg lebende Autorin Ute Bales hat sich einer Protagonistin jener Bewegung gewidmet: Angelika Hoerle. Die Lebensgeschichte einer Dada-Künstlerin führt den Leser nicht nur in diese Kunstrichtung ein sondern auch in die Enge und Intoleranz der damaligen Zeit: „Ich habe keine Tochter mehr“, sagt der Vater, als Angelika gegen seinen Willen im Juni 1919 den aufstrebenden Maler Heinrich Hoerle heiratet. Doch Angelika, 19 Jahre alt, empfindet den Bruch mit dem Elternhaus wie eine Befreiung. Der verlorene Krieg lässt die Künstler, mit denen Angelika arbeitet, das Vertrauen in die Zukunft verlieren. Sie attackieren die bürgerliche Gesellschaft mit radikalen Kunstwerken, Lautgedichten und turbulenten Dada-Aktionen, von der Idee getragen, eine neue und bessere Welt zu kreieren.
Ute Bales: „Die Welt zerschlagen“ – Rhein-Mosel-Verlag, Zell 2015; 296 Seiten, ISBN 978-3-89801-080-1, 19,80 Euro

Fachbuch
Web-Adressbuch für Deutschland

Die neue Ausgabe des deutschen Internet-Guides präsentiert die 5.000 besten und wichtigsten Internet-Adressen zu über tausend Themenbereichen auf einen Blick!
Das Web-Adressbuch für Deutschland 2016; 19. überarbeitete und aktualisierte Auflage, m w Verlag, Frankfurt 2015; 672 Seiten, ISBN 978-3-934517-48-6; 19,95 Euro

Sachbuch
„Die Lust am Kochen“

TV-Koch Horst Lichter vermittelt den Eindruck, dass jeder, der Spaß am essen hat auch Kochen kann. Allerdings: man sollte mit Liebe bei der Sache zu sein und aus den Zutaten das Beste herauszuholen. In seinem Kochbuch „Die Lust am Kochen“ präsentiert er rund 50 Rezepte – leichte, anspruchsvolle, raffinierte. Ein Buch das rundum Spaß macht: beim Lesen, beim Nachkochen und dann, beim Genießen der Rezepte.
Horst Lichter: „Die Lust am Kochen“; Gräfe und Unzer Verlag, München 2015; 192 Seiten, ISBN: 978-3833845406, 19,99 Euro

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