Markgräfler Bürgerblatt

Schulsanierung im Landkreis

Stuttgart. Neue Datenleitungen, energetische Sanierungen, Fassaden oder Dächer: Mit einem großen Sanierungsprogramm hilft die grün-schwarze Regierung landesweit Schulen, ihre Gebäude, Heizungen oder Technik zu erneuern. Auch Schulen in der Region profitieren von den freigegebenen Mitteln.

„Jeder kennt die Berichte unserer Kinder von undichten Gebäuden und maroden Toiletten. Mit der schlagkräftigen Summe von insgesamt über einer halben Mrd. Euro greifen wir den Kommunen flächendeckend unter die Arme, damit sie die Mängel in den Schulen rascher und effektiver beseitigen können“, sagt Bärbl Mielich, Landtagsabgeordnete der Grünen im Breisgau.

Umfangreiche Mittel für Renovierung und Sanierung

Das Land schüttet in einer ersten Tranche einen Betrag von 172 Mio. Euro vom kommunalen Sanierungsfonds aus. Insgesamt stehen aus dem Kommunalen Sanierungsfonds 337 Mio. Euro für Schulsanierungen zur Verfügung. Weitere 251 Mio. Euro steuert der Bund bei. Aus diesen Fördertöpfen kommen folgenden Schulen im Südlichen Breisgau und im Markgräflerland an Landesmitteln im Einzelnen zugute: der Georg-Kerschensteiner-Schule in Müllheim 306.000 Euro für eine Dachsanierun, der Thaddäus-Rinderle-Schule in Staufen, Außenstelle Wettelbrunn, für eine energetische Fassaden- und Dachsanierung 211.00 Euro.

Ob eine Schule für ihr Sanierungsprojekt öffentliche Gelder erhält, orientiert sich an festen Vorgaben: So kommen Bauvorhaben von mehr als 200 000 Euro in Frage. Bewilligt werden die Anträge vom zuständigen Regierungspräsidium.

In Bad Krozingen können sich gleich fünf Schulen über Unterstützung aus den Bundesmitteln für anstehende Sanierungen freuen: Die Johann-Heinrich-von Landeck Schule wird mit 679.000 Euro gefördert, die Max-Planck-Realschule mit 800.000 Euro. Die Grundschule in Hausen erhält 225.000 Euro, die Grundschule in Biengen 213.000 Euro, in Schlatt bekommt die Grundschule 170.000 Euro.

Neuenburg erhält für Sanierungsarbeiten an der Matthias-von-Neuenburg-Schule eine Förderung von 322.000 Euro.

Nach Berechnungen des Städtetags gibt es einen Investitionsbedarf von drei bis vier Milliarden Euro an baden-württembergischen Schulen. Aufgabenträger sind die Kommunen und die freien Schulträger. Das Land und der Bund unterstützen die Träger bei dieser gewaltigen Herausforderung. Insgesamt entfallen auf den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald aus dem Landesförderprogramm 4,636 Mio. Euro, an Bundesmitteln 3.704 Mio. Euro.

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