Markgräfler Bürgerblatt

Schule und Leistungssport

Stuttgart. Mit einem neuen Gesamtkonzept will das Kultusministerium jungen LeistungssportlerInnen erleichtern, Training und Schule in Einklang zu bringen. Ziel sei, den SchülerInnen die für eine Spitzensportkarriere notwendige Zeit zur Verfügung zu stellen.Dabei sind die SportlerInnen auf eine gute Zusammenarbeit von Schule und organisiertem Sport angewiesen. „Die Partner- und Eliteschulen spielen eine wesentliche Rolle in der Förderung des Leistungssports. Ihre Aufgabe ist es, die schulischen Anforderungen mit denen im Training und Wettkampf zu vereinbaren, indem zum Beispiel der Stundenplan flexibel gestaltet wird“, erklärte Dieter Schmidt-Volkmar, Präsident des Landessportverbandes Baden-Württemberg. Aktuell besuchen 684 Kaderathletinnen und Kaderathleten die 44 Elite- und Partnerschulen in Baden-Württemberg. Die Elite- und Partnerschulen sind in besonderer Weise auf die Bedürfnisse der jungen Leistungssportler ausgerichtet. Etwa durch Zeitkorridore im Stundenplan, die auch an Vormittagen Training erlauben und durch Unterrichtsfreistellungen für Lehrgänge und Wettkämpfe. Ferner können Klausurtermine verlegt werden. Im Nachführunterricht wird Versäumtes nachgeholt. Das Gesamtkonzept wird ergänzt um weitere Bausteine: Individuelle Schulzeitstreckung – Flexibilität für den Einzelnen; Strukturelle Schulzeitstreckung: Mehr Zeit für Training; Trainingsortnahe Einstellung von Spitzensportlern in den Schuldienst

Teilen Sie jetzt diesen Beitrag! Unsere Sharing-Buttons stehen im Einklang mit dem deutschen Datenschutzrecht.

Das könnte Dich auch interessieren …