Markgräfler Bürgerblatt

Scheels Briefe…

Freiburg. Die BILD hat es ins Rollen gebracht: Der frühere Leiter des Büros von Alt-Bundespräsident Walter Scheel (96, FDP), Cristoph Höppel (42), hatte einem Antiquar in Bayern Briefe und andere Unterlagen aus dem Bad Krozinger Büro von Scheel verkauft. Der Antiquar hatte die Dokumente wiederum im Sommer 2015 für 28.500 Euro zum Verkauf angeboten. Nun hat die Freiburger Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen Höppel in der Sache gegen Zahlung einer Geldauflage von 3.000 Euro an zwei wohltätige Institutionen eingestellt. Dass Höppel sich selbst bereichert habe, habe man nicht nachweisen können, so Staatsanwalt Ralf Langenbach in Freiburg. Beim Bundespräsidialamt ist der ehemalige Büroleiter mittlerweile nicht mehr beschäftigt. Höppel war von Scheels Betreuer angezeigt worden, nachdem die Nachricht über die käuflichen Korrespondenzen Scheels bei der BILD-Zeitung gelandet war. Von einem Einbruch sei nichts bekannt, hatte Höppel damals noch verlauten lassen. Scheel lebt seit Jahren in einem in einem Pflegeheim in Bad Krozingen und leidet an Demenz. (MBB)

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