Markgräfler Bürgerblatt

Schaf gegen Rasenmäher

Wer mäht besser? Rund 600 Schafe grasten friedlich auf dem Lärmschutzwall zwischen dem zukünftigen Landesgartenschaugelände und der Bundesautobahn A5. Anstelle eines Mähens wurde die Beweidung von der Stadt als Maßnahme eingesetzt, um den weiteren Aufwuchs zu vermindern. Auch für Insekten und andere kleine Tiere ein großer Vorteil, denn Schafe grasen langsamer, so können die Kleintiere fliehen. Schafe mähen nicht so „sauber“, wie dies ein Rasenmäher tut, so dass auch danach Lebensräume für Insekten erhalten bleiben. Darüber hinaus entstehen durch die Trittspuren offene Stellen, die durch Pflanzensamen neu besiedelt werden können. An der Wolle der Schafe bleiben Pflanzensamen haften, die dann an anderer Stelle abfallen und sich somit verbreiten können.

Die Schafe wurden dazu in diesem Bereich eingezäunt und von Schäfer und Landschaftspfleger Marco Lok aus Schliengen betreut. Mit der etwas anderen Form der Grünpflege übernimmt die Stadt Verantwortung im Bereich Artenschutz und fördert zugleich die Biodiversität.

 

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