Markgräfler Bürgerblatt

SC Freiburg bleibt Tabellenführer

Schneetreiben während der Halbzeitpause im „Schwarzwald Stadion“. Stefan Effenberg, Trainer des SC Paderborn 07, nach dem Spiel, sicherlich nicht nur auf das Wetter bezogen: „Wir wurden eiskalt erwischt!“. Foto: rs

Heißes Spiel bei eisigen Temperaturen

Freiburg. Novemberwetter in Freiburg: das SC-Stadion liegt auf rund 290 Meter NN, und deshalb war der Rasen im Sonntagsspiel des SC gegen Paderborn 07 während der ersten Halbzeit Schnee frei, es schien sogar die Sonne. Die 22.300 Fußballfans, bekamen ein erstklassiges Fußballspiel zu sehen.
Vor dem Anpfiff des Spiels Stille zum Gedenken an die Opfer der Terroranschläge, die Spieler beider Mannschaften mit Trauerflor, doch dann obsiegte die Freude am Fußball – und das war und ist gut so!
Bereits in der dritten Minute brachte Nils Petersen, nach Vorlage von Mike Frantz, den SC Freiburg mit 1:0 in Führung. Klug und zielstrebig nach vorn, mit 65 Prozent Ballbesitz, 58 Prozent gewonnenen Zweikämpfen am Ball und 21 Torschüssen begeisterte die Mannschaft von Christian Streich das Publikum. Ab der 21. Minute stand es 2:0, Kopfball von Nils Petersen nach Vorlage von Mike Frantz, für die Breisgauer. Vincenzo Grifo erzielte in der 40. Minute das 3:0 für den Gastgeber. Zuvor sah in der 39. Minute Marvin Bakalorz, Kapitän der Ostwestfalen, nach einem wiederholten Foul von Schiedsrichter Robert Schröder die Gelb-Rote Karte.
Doch in der Halbzeitpause öffnete der Himmel seine Schleusen, es schneite, die Temperatur sank merklich. Selbst Stefan Effenberg, Trainer des SC Paderborn, zunächst nur mit einem Pullover bekleidet, kam bei Wiederanpfiff mit Club-Steppjacke aus der Kabine. Die 52. Minute dürfte ihn auch nicht sonderlich erwärmt haben, 4:0 durch Nils Petersen nach Zuspiel von Marc Torrejón.
Der Boden war nun nass und tief, die Akteure mussten sich den zugespielten, durch das Wasser auf dem Platz gebremsten Ball immer mehr erlaufen.
Die letzten fünf Spielminuten, hofften und bangten die SC-Fans, dass nicht – wie so oft – wieder in der letzten Minute der Freiburger Torwart doch noch hinter sich greifen muss, die Gastmannschaft ein Tor erzielt; 90. Minute – Khaled Narey versenkt den Ball an Alexander Schwolow vorbei im Netz der Freiburger – Abpfiff. Stefan Effenberg nach dem Spiel: „Wir wurden eiskalt erwischt!“
Der SC Freiburg bleibt nach diesem Sieg mit nunmehr 29 Punkten, einer Tordifferenz von 34 geschossenen zu 19 erhaltenen Toren (34:19) auf dem ersten Tabellenplatz vor RB Leipzig (29 Punkte) und dem FC St. Pauli (26 Punkten) auf Platz 3.
Am 16. Spieltag, Freitag 27. November, spielt der Tabellen Erste gegen den 1. FC Heidenheim 1846, mit 21 Punkten auf Tabellenplatz 8, am Samstag, 5. Dezember, Anpfiff 13 Uhr, kommt der 1.FC Union Berlin ins Schwarzwald Stadion. (rs.).

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