Markgräfler Bürgerblatt

SC Eichstetten – FC Neuenburg 2:4 (2:1): Für solche Spiele spielt man Fußball

Kommt immer besser in Schuss, Aline Wagener dreifach erfolgreich in Eichstetten, im Hintergrund Klara Burger „Teilzeitkraft im Neuenburger Dress“. Foto: privat

Neuenburg. Wer dieses Spiel gesehen hat, kann danach weder den Spielverlauf noch die zum Teil dramatischen Wendungen innerhalb des Spiels vernünftig erklären.
Schon die ersten Minuten spielten wir eigentlich nur in Richtung Eichstetter Tor. Aus unerklärlichen Gründen wirkte die Heimmannschaft von Beginn an extrem verunsichert, was wir aber zu Beginn des Spiels nicht nutzen konnten.
Dann der erste Schock, beim ersten Konter führte ein eigentlich harmloser Torschuss zu einem Handelfmeter, den man so wohl auch geben konnte. Die Folge war das 1:0 für Eichstetten.  Noch war zwar nicht viel passiert, unsere Feldüberlegenheit hielt an, Spielzüge waren aber kaum erkennbar bzw. wurden zu hastig abgeschlossen oder mündeten in einer Vielzahl von Fehlpässen. Danach Schock Nr. 2. Ein erneuter Konter und ein Stellungsfehler in der Abwehr führten zum 2:0 für die Heimmannschaft.
Dann war das Chaos perfekt und das Spiel schien gelaufen zu sein, insbesondere als dann die gefährlichste Spielerin Eichstettens, Lea Metzger auch noch den Pfosten traf.
Daran anschließend zeigte sich aber der wahre Charakter unserer Mannschaft. Aufgeben kennt man derzeit nicht und nach dem überfälligen Anschlusstreffer noch vor der Halbzeit durch Aline Wagner war man froh in der Kabine das bisher Gezeigte „analysieren“ zu können, bzw. „analysiert zu bekommen“.
Was danach kam, war eigentlich ein 45-minütiger Sturmlauf von uns, welcher in einer Vielzahl von Torchancen mündete, die endlich einmal – wenn auch nicht alle – genutzt wurden.
Jasmin Welker, die Lea Metzger mehr und mehr in den Griff bekam, war es vorbehalten in ihrer unwiderstehlichen Art den Ausgleich zu erzielen und die im Verlauf der Saison immer stärker werdenden Aline Wagner sorgte mit ihren Treffern zwei und drei für den endgültigen KO des Tabellenführers.
Jetzt steht die Aufarbeitung der desaströsen ersten Halbzeit an.  „Chapeau“ für Teil zwei des Krimis und weiter so Mädels.

Nächstes Spiel:

Neuer Tabellenführer wartet
Sonntag, 24.April, 16 Uhr bei Eintracht Freiburg (an der Gaskugel)

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