Markgräfler Bürgerblatt

Runder Tisch zum Thema Hausverbote

Freiburg. Nach Medienberichten zu angeblichen pauschalen Hausverboten für Flüchtlinge in Freiburger Diskotheken und Clubs hatte die Stadt Freiburg Polizei, Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga), die Betreiber der Clubs und Diskotheken sowie frauenspezifische Einrichtungen zu einem gemeinsamen Gespräch eingeladen. Rund 50 Personen waren der Einladung gefolgt. Relativ schnell ergab sich, dass es schon seit vielen Jahren Probleme mit bestimmten verhaltensauffälligen Gruppen gegeben hat. Die Zusammensetzung dieser Gruppen ist nicht homogen und wechselt im Verlauf der Jahre stark. Die Polizei appellierte an die Anwesenden, bei Problemen immer sofort die Polizei dazu zu holen. Dies gelte auch für Bürgerinnen und Bürger, die mögliche Delikte beobachten. Nur so könne die Sicherheit in den Clubs wie in den Straßen der Stadt durch die Polizei gewährleistet werden. Vereinbart wurde, dass das 2006 von den Clubs mit der Dehoga eingeführte Instrument des Hausverbots für auffällige Gäste wieder stärker in Anspruch genommen werden soll.

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