Breisach Aktuell

Regionale Spezialität trifft traditionelle Gastronomie

Das “Kronen”-Team mit den Jagdgenossen.

Die Achkarrer Krone wird mit dem Prädikat „Wild aus der Region“ ausgezeichnet

Frisch, regional, traditionell verwurzelt und auf höchstem Niveau zubereitet sind die Kriterien, die das Wirtsehepaar Daniela und Jürgen Schüßler, die seit nunmehr 14 Jahren die bereits seit dem Jahre 1561 im Ortskern beheimatete und seit 1919 im Besitz der Familie befindliche „Achkarrer Krone“ betreiben, an die von ihnen angebotenen Speisen und Getränke anlegen.

 

Kürzlich wurde dem Hotel-und Restaurantbetrieb die Plakette „Wild aus der Region“ verliehen. Denn Jürgen Schüßler, selbst Jäger, bezieht das Fleisch für die ebenso zahlreichen wie phantasievollen Wildkreationen auf der „Kronen“-Karte ausschließlich aus heimischer Jagd.

Nicht nur zahlreiche Jägerinnen und Jäger, der Falkner Axel Haas und die Kaiserstühler Jagdhornbläser sondern auch Kreisjägermeisterin Elisabeth Keil waren nach Achkarren gekommen, um bei der Verleihung der Auszeichnung und dem anschließenden fünfgängigen „Jagdlichen Schüsseltreiben“ anwesend zu sein. Der Träger des Prädikates „Wild aus der Region“ verpflichtet sich, das Logo „Wild aus der Region“ ausschließlich für die Vermarktung von Wild aus der heimischen freien Wildbahn – Tiere, die dem Jagdrecht unterliegen – zu verwenden, heißt es in den strengen Auflagen zur Verleihung von Tafel und Urkunde.

„Wir Jägerinnen und Jäger freuen uns, wenn wir in der örtlichen Gastronomie Abnehmer finden“, so Kreisjägermeisterin Elisabeth Keil über den Anlass. Wildbret aus der Region stünde für kurze Wege, Wild als solches für ein in der Natur natürlich groß gewordenes Lebensmittel jenseits der Massentierhaltung. „Jagd“, so Keil, „ist weit mehr als Hobby, sie ist Leidenschaft und Aufgabe. Jagd ist die Natur ganz nah erleben und die Umwelt genießen.“ Genießen auf traditionelle aber keineswegs angestaubte Art und Weise steht auch ganz oben auf der Prioritätenliste von Daniela und Jürgen Schüßler und ihrem „Krone“-Team. „Die Krone steht für Tradition – Jagen und Waidrecht, was hat mehr Tradition“, so Jürgen Schüßler, der selbst erst vor fünf Jahren in seines Urgroßvaters Fußstapfen getreten ist und die Jägerprüfung abgelegt hat. „Familientradition, gute Küche, regionale Produkte und heimische Jagd – da lag die Jägerprüfung nahe“, so Schüßler über seine Motivation selbst Jäger zu werden. Allerdings fehle ihm leider die Zeit, das Wild, das er in der “Achkarrer Krone“ auf die Karte setzt, ausschließlich selbst zu erlegen. Umso besser, dass die Jägerkameraden aus dem Umkreis den Gastronomen aus Leidenschaft nun quasi mit Brief und Siegel oder besser mit Urkunde und Schild mit heimischem Wild versorgen. Was alles aus Reh, Ente und Wildschwein gezaubert werden kann, erlebten die Gäste von Jürgen und Daniela Schüßler beim anschließenden „Jagdlichen Schüsseltreiben“. Zusammen mit eigens ausgewählten Weinen wurden selbst ausgesprochene Wild-Skeptiker bei Genüssen wie Reh-Carpaccio, Wildentenbrüstchen aus dem Rauch oder dem Klassiker Rehrücken bekehrt. Und auch erfahrene Wildkenner, wie Kreisjägermeisterin Elisabeth Keil, zeigten sich ob der kulinarischen Vielfalt von heimischen Feldern und aus heimischen Wäldern ebenso überrascht wie angetan. Den zünftigen Abschluss des Waidmannsmahles bildeten – nach zahlreichen Anekdoten rund um die Jagd – die Jagdhornbläser und natürlich ein eiskalter Jägermeister.

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