Markgräfler Bürgerblatt

„Putzete“ auf dem ehemaligen Kali-Bahngelände

Die Spaziergänger auf der Gemarkung Buggingen staunen nicht schlecht, denn nach Jahrzehnten des Wildwuchses ist das ehemalige, recht große Bahn-Areal aus alten Kali-Zeiten nach einer umfassenden „Putzete“ durch die Mitarbeiter des örtlichen Bauhofs wieder sichtbar geworden. Was geschieht da vor Ort? Warten Schrothändler auf die Gleise? Will ein Landwirt Frucht anbauen? Nichts dergleichen.
Bürgermeister Johannes Ackermann teilte dem Markgräfler Bürgerblatt auf Anfrage mit, dass es sich um Ausgleichsmaßnahmen im Rahmen des „Ökopunktekontos“ handle. Grundlage diese Maßnahme sei ein öffentlich-rechtlicher Vertrag zwischen Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald und der Gemeinde Buggingen. Die Fläche sei in diesem Zusammenhang von hohem Bewuchs freizuhalten. Dadurch entstünden hervorragende Voraussetzungen für Kriechtiere, Insekten und ähnliches mehr. Die Maßnahme sei aus natur- und artenschutzrechtlicher Sicht eine deutliche Aufwertung. der Fläche und daher habe die Gemeinde die „Überwucherung“ der Fläche beseitigt. (KA/Foto: Amann)

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