Markgräfler Bürgerblatt

Polizeiverordnung zum Schutz der Rheingärten: „Klare Kante“ in Neuenburg

Oase der Erholung, kein Tummelplatz für Vandalen: Neuenburgs Rheingärten. Foto: Amann

Neuenburg. Noch bevor Frühling und Sommer ihre ganze Pracht entfalten, zeigen sich die topneuen Rheingärten auf der Gemarkung Neuenburg als ein hochattraktives Ausflugs-und Erholungsgebiet.
Spaziergänger und Radfahrer aus nah und fern haben diesen Abschnitt der anstehenden Landesgartenschau bereits angenommen – und weil es leider auch Schmutzfinken, „Suff-Ludi“, und „dummi Simpel“ gibt, die das Schmuckstück zur Entsorgung von Müll und Hundekot sowie für private Partyexzesse in den Abend- und Nachstunden nutzen wollen, hat der Gemeinderat der Stadt Neuenburg eine umfassende, detailreiche und konsequente Polizeiverordnung zum Schutz der Rheingärten erlassen.
Das Fütterungsverbot von Enten, Tauben und Schwänen, sowie das Verbot von offenen Feuern und Grillgeräten werden manche als „kleinkariert“ kommentieren; diese Verbote und die Polizeiverordnung in der Gesamtheit aber machen Sinn, zum Wohle derer, die das Naherholungsgebiet schätzen und schützen. Daher haben auch Zelte, Wohnwagen, Wohnmobile und geparkte Autos auf dem Gartengelände nichts zu suchen. Um der Polizeiverordnung den gebührenden Respekt zu verschaffen, wird man gegen all jene energisch und konsequent vorgehen, die sich nicht an die „amtlichen“ Spielregeln halten wollen. Erste Sachbeschädigungen haben leider schon stattgefunden. (KA)

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