Markgräfler Bürgerblatt

Polizeibeamten das Bein gestellt

Ungewöhnlicher Vorfall:

Freiburg. Zwei Polizeibeamte befanden sich jüngst im Rahmen der Sicherheitspartnerschaft in ziviler Kleidung in der Straßenbahn vom Rathaus Stühlinger in Richtung Hauptbahnhof. Am Hauptbahnhof selbst wollten sie eine Person kontrollieren, die sich in der Straßenbahn auffällig verhalten hatte.

Die Person wirkte nervös, zog sich ihre Basecap immer wieder ins Gesicht und tippte hektisch auf dem Handy. Nach Vorzeigen der Dienstausweise flüchtete sie in Richtung Escholzstraße. Als der 21jährige Polizeibeamte die Verfolgung aufnehmen wollte, wurde ihm von einem bislang unbeteiligten Passanten so das Bein gestellt, dass er massiv auf den Boden stürzte und sich hierbei Verletzungen zuzog.

Die Ermittlungen ergaben, dass der Passant wohl davon ausgegangen war, dass der Flüchtige und der Polizeibeamte dessen 23jährige Kollegin überfallen hätten. Da der Beamte seiner Kollegin behilflich sein wollte, die ebenfalls die Verfolgung aufgenommen hatte, konnte der Name des Passanten nicht festgestellt, der Flüchtige nicht gefasst werden.

Der Passant, etwa 180 cm groß, ca. 60 bis65 Jahre alt, mit korpulenter Statur und grauen Haaren, soll einen schwarzen Hut, eine orangefarbene Regenjacke und eine Jeanshose getragen haben. Der Flüchtige wurde als 180 cm groß, von normaler Statur, mitteleuropäischem Aussehen mit eher dunklem Teint, braunen Augen und dunkelblondem, kurz rasiertem Haar beschrieben. Er soll schwarze Lacoste Schuhe, eine grau-weiße Hose mit Bund an den Beinen, eine weiß-dunkelblauen Trainingsjacke, eine schwarze Basecap mit weißem Aufdruck und einen schwarzen Brustbeutel getragen haben.

Inzwischen konnte der polizeibekannte Flüchtige von einer Streife aufgegriffen werden. Er habe, so seine Erklärung, den Kopf verloren und sei grundlos getürmt. Auch der „Beinsteller“ meldete sich und gab an, er habe die Situation verkannt und angenommen, dass Polizist und Flüchtiger die Polizeibeamtin hätten überfallen wollen.

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