Breisach Aktuell

Polizei Breisach: Kriminalstatistik 2014

v. l. Winfried Pfeiffer, der neue Leiter Thomas Hagnberger und Bernd Seiter vom Polizeirevier Breisach.

Gesamtstraftaten gingen insgesamt zurück – Straßenkriminalität nimmt stark zu

Die alljährliche Kriminalstatistik, die im Polizeirevier vom neuen Leiter Thomas Hagnberger, dem Leiter Führungsgruppe Winfried Pfeiffer und Mitarbeiter der Führungsgruppe Bernd Seiter in Breisach vorgestellt wurde, befasst sich mit dem gesamten Revierbereich.

Dieser umfasst neben Breisach auch die Gemeinden Bötzingen, Ihringen, March, Eichstetten, Merdingen, Gottenheim, Vogtsburg, Umkirch und umfasst eine Gesamtzahl von 54.271 Einwohnern. Die Gesamttendenz ist positiv. Die Zahl der erfassten Straftaten ist im Vergleich zum Vorjahr 2013 um 38 Fälle auf insgesamt 2877 Straftaten gesunken. Die Aufklärungsrate hat sich leicht auf 54,2% erhöht. Von den insgesamt 2877 Straftaten entfallen 1605 Fälle auf die Bereiche Eigentums-, Vermögens-und Fälschungsdelikte und machen somit etwas mehr als die Hälfte der Gesamtstraftaten aus. Zu den Eigentumsdelikten zählen der einfache und schwere Diebstahl. Unter die Vermögens- und Fälschungsdelikte fallen alle Betrugsarten, Urkundenfälschungen und Veruntreuungsdelikte. Die Fallzahlen der Straßenkriminalität sind um 66 Fälle deutlich angestiegen. Im Bereich der Gewaltenkriminalität -dieser Begriff umfasst die Straftaten Mord, Totschlag, Kindstötung, Vergewaltigung, Raub, räuberische Erpressung, räuberischer Diebstahl, räuberischer Angriff auf Kraftfahrer, Körperverletzung mit Todesfolge, gefährliche und schwere Körperverletzung, Vergiftung, erpresserischer Menschenraub sowie Geiselnahme -ist ein Rückgang auf nur noch 75 Fälle zu verzeichnen. Die Fälle verteilen sich auf 61 Delikte der gefährlichen und schweren Körperverletzung, 1 Fall von Vergewaltigung/sexueller Nötigung, 12 Raubdelikte sowie 1 Tötungsdelikt. Die Zahl der Tatverdächtigen ging in 2014 insgesamt auf 1276 zurück, der Anteil der Tatverdächtigen unter 21-jährigen liegt bei jetzt 23,2 %, dieser erneute Rückgang ist sehr erfreulich. Am bemerkenswertesten erscheint dabei insgesamt zum einen der starke Rückgang der Computerkriminalität um 73, das entspricht -55,3 %, auf 59 Fälle und sowie die deutliche Zunahme der Straßenkriminalität um 66 auf 620 Fälle. Ebenso unerfreulich ist die Zunahme bei der Diebstahlskriminalität auf 1104 Straftaten, wobei bei den Wohnungseinbrüchen ein leichter Rückgang auf 78 Delikte zu verbuchen war. Im Bereich der Rauschgiftkriminalität ist ein Rückgang um 13,2 & auf 132 Fälle zu verzeichnen. Ebenso erfreulich ist ein nochmaliger Rückgang bei den Körperverletzungsdelikten um 16,5 % auf insgesamt 375 Straftaten. Als Fazit konnte Thomas Hagnberger vermelden, dass man im Revierbereich sicher lebt. Es wurden Schwerpunktprogramme zur Präventionsarbeit aufgelegt. Außerdem hat man mit Platzverweisen im Vorfeld zu großen Veranstaltungen gute Erfahrungen gemacht, die sicher zum Rückgang im Bereich Gewaltkriminalität beigetragen haben. Das Schlusscredo von Thomas Hagnberger: „Es lässt sich hier gut leben und arbeiten!“

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