Markgräfler Bürgerblatt

Pokal aus – ein Punkt gegen Braunschweig

Trotz Punktgewinn eher in sich gekehrt: Torsten Lieberknecht, Trainer bei Eintracht Braunschweig. Foto: rs

SC mit Pechsträhne

Freiburg. Eine „Englische Woche“ ist eine Woche, in der drei Punktspiele ausgetragen werden. Die 44. Kalenderwoche war für den SC eine solche „Three-Game-Week“, wie sie in England genannt wird: am Sonntag in Hamburg gegen den FC St. Pauli, dann die Heimspiele am Donnerstag um den DFB-Pokal gegen den mit nunmehr sechs Punkten auf Tabellenplatz 18 rangierenden Erstligisten FC Augsburg und am vergangenen Sonntag das 13. Zweit-Ligaspiel der Saison gegen Eintracht Braunschweig.
Sicher, eine „Drei-Spiele-Woche“ stellt an jede Mannschaft, an jeden Spieler besondere körperliche wie mentale Herausforderung. Dennoch, Christian Streich lässt dies als Entschuldigung für verlorene, schlechte Spiele nicht zu. Und er hat Recht. Das Spiel in Hamburg gegen St. Pauli wurde in der 91. Minute durch mangelnde „Wach- und Aufmerksamkeit bis zum Abpfiff“ wie leider schon oft verschenkt, im DFB-Pokalspiel zeigte sich die Streichelf von ihrer harmlosesten Seite und nicht wie eine Mannschaft, die in der Ersten Bundesliga wieder mitspielen möchte. Das 13. Spiel in der 2. Bundesliga, Sonntag 01. November, war wie das Wetter – heiter bis trüb.
In der ersten Halbzeit, bei Sonnenschein, waren die 23.100 Freiburger Fans (minus den mitgereisten Braunschweiger Fans) begeistert:  in der 15. Minute fiel das erste Tor durch Vincenzo Grifo (SC), in der 38. Minute das 2:0 durch SC-Torjäger Nils Petersen.
Nach der Halbzeitpause in der 52. dann das Eigentor durch SC-Abwehrspieler Mensur Mujdza, unhaltbar für den Alexander Schwolow. Die Sonne hatte sich hinter aufkommenden Nebelschwaden verzogen, im Stadion wurde es merklich kühler, die Braunschweiger um Torsten Lieberknecht, seit 2008 Trainer der Eintracht, immer stärker, schneller werdend, drängten auf den Ausgleich. 62. Minute – 2:2 durch Braunschweigs Salim Khelifi. Nebelschwaden schwappten über die Tribünendächer. Erst ab der 82. Minute, nach Einwechslung von SC-Mittelfeldspieler Karim Guédé, übernahm die SC-Elf wieder die Regie auf dem Spielfeld. Hoffnung, doch noch die drei Punkte in Freiburg halten zu können, machte sich breit, aber es blieb bei der Punkteteilung. Und auf der Anzeigetafel wurde das Resultat im Spiel SV Sandhausen gegen RB Leipzig mit 1:2 Toren angezeigt…
SC Freiburg belegt nun mit 25 Punkten Tabellenplatz 2, nach Leipzig (26 Punkte), vor dem FC St. Pauli mit 25 und dem VfL Bochum 1848 mit 23 Punkten auf Rang 4.
Am 14. Spieltag, Samstag, 7. November, reist der SC zum MSV Duisburg (6 Punkte – 18. Tabellenplatz), bevor er, nach der Länderspielpause, am Sonntag, 22. November, den SC Paderborn 07 mit Trainer Stefan „Effe“ Effenberg zu Gast hat. (rs.)

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