Stadtanzeiger Breisach

Petrus meint es gut

Die Klasse 9b der Hugo-Höfler-Realschule Foto: Monika Sennrich

Nachdem lange Zeit aufgrund von Corona Klassenausflüge nicht mehr möglich waren, nutzte die Klasse 9b der Hugo-Höfler-Realschule mit ihrer Klassenlehrerin Monika Sennrich und ihrem Lehrer Marc Knobel eine der ersten Gelegenheiten, um „raus aus der Schule“ und „rein ins Abenteuer“ aufzubrechen.

Obwohl es in der Nacht zuvor durchgehend geregnet hatte, ließ es sich die Klasse 9b nicht vermiesen und startete bei immer noch regnerischem Wetter Richtung Kenzingen, um sich dort in schwindelerregende Höhen zu schwingen. Und wie sollte es auch anders sein – Petrus hatte Nachsehen mit den Ausflüglern und bescherte ab dem Ziel durchweg trockenes Wetter!

Nach einer kleinen Odyssee endlich im Kletterwald angekommen, bekamen die Schüler und Schülerinnen zunächst eine Einweisung in die richtige Sicherungstechnik und durften sich im Anschluss unter den wachsamen Augen der Trainer an einem kleinen Übungsparcours erproben. Danach standen dann 10 verschiedene Parcours mit einer Gesamtlänge von 3 Kilometern und Höhen bis zu 16 Meter zur Auswahl. Zahlreiche Seilrutschen verliehen den anstrengenden Kletterleistungen auch noch eine spannende und lustige Abwechslung.

Jeder konnte sich aussuchen, welchen Schwierigkeitsgrad er oder sie in Angriff nehmen wollte und spätestens nach dem ersten etwas einfacheren Parcours war das Selbstvertrauen stark genug, um auch schwierigere Parcours mit abenteuerlichen Brücken, Tarzansprüngen oder Kletternetzen anzugehen.

Für die meisten endete die etwa dreistündige Kletterpartie mit einem waghalsigen „Freefall“-Sprung beim Parcours Wolf oder Bär, einem Sprung aus 12 Metern Höhe – gesichert – auf eine Weichbodenmatte. Allerdings schlugen nicht erst hier die Herzen schneller und der Puls raste!

Es wurden dabei Grenzen überwunden und neue Horizonte entdeckt!

Mit neuem oder gestärktem Selbstbewusstsein ging es dann nach einer kleinen Stärkung wieder zurück Richtung Breisach, wobei auf der Heimfahrt das eine oder andere Auge nach der anstrengenden Leistung doch auch kurz ausgeruht werden musste.

Es ist einfach schön, sich wieder als Klasse und als Gemeinschaft erleben zu können nach so einer langen Durststrecke, während der jeder nur einzeln vor sich hin gearbeitet hat!

 

Text und Foto: Monika Sennrich

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