Markgräfler Bürgerblatt

Peter Gaymann im Markgräfler Museum aus: „Typisch badisch“ – oder auch nicht…

Illustration: Peter Gaymann

Müllheim. Am Anfang war das Huhn. Das, eigentlich ja selbstverständlich, in einem „Huhniversum“ lebt. Das inzwischen über 70 Bücher umfasst. Und jede Menge Lebensweisheiten – etwa: „In Gutedel veritas!“ was Cicero vielleicht irritiert hätte, das ist die Normalität bei Hühnerfreund und Top-Cartoonist Peter Gaymann.
Vergangenen Samstag war er hier, im Markgräfler Museum, und eröffnete dort eine große Ausstellung – „Typisch Badisch!“. Der geborene Freiburger ist im Markgräflerland kein Unbekannter und er dokumentiert seine Verbundenheit mit Baden – trotz längerer Aufenthalte in Rom und nun in Köln – demonstrativ mit den Farben seiner Hühner: goldgelb (das Gefieder) und rot (der Kamm). Doch, wirklich – wäre es anders, da lachten doch die Hühner! Besonders dann, wenn er mit spitzer Feder badische Dinge karikiert, ob Green City Freiburg, den Schwarzwald, oder das typisch badische Liebesleben – im Huhniversum ist alles eine intensivere Betrachtung wert.
Am Samstag erhielt nicht nur das Markgräfler Museum eine Gaymann-Zeichnung, wer sich mit einem Buch bewaffnet um ein Autogramm bemühte, der bekam eines –samt Cartoon.
Am Sonntag war dann Peter Gaymann nach der Ausstellungsvernissage am Vorteag erneut im Blankenhorn Palais: das Bürger-Bündnis-Bahn Markgräflerland versteigerte fünf Originale Gaymanns, Weinetiketten-Entwürfe, zugunsten der Deutschen Kinderhospizgruppe. Die Hospizgruppe wird von Gaymann schon über einen langen Zeitraum unterstützt. (MBB)

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