Markgräfler Bürgerblatt

Oldtimer und „alternative Automobile“ an Freiburgs Hausberg

Traumwagen aus den 60ern: ein Jaguar E-Type. Foto: Bamberger

Der Mythos Schauinsland lebt

Freiburg. Freiburgs Hausberg ließ glorreiche und legendäre Motorsportzeiten wieder erstehen: rund 90 Oldtimer – darunter 20 Motorräder – und 14 alternativ angetriebene Fahrzeuge passierten auf ihrem Weg zum Gipfel 1.000de begeisterte Automobilfans.
Vorbei rollte ein Querschnitt der Automobilgeschichte der Nachkriegszeit: Mit Fahrzeugen wie einem Delahaye 135 MS Course von 1948 oder auch „modernen Klassikern“ wie NSU TT, BMWti, diversen Porsche Modellen oder dem bodenständigen, aber nicht minder schnellen Opel Kadett…
Doch neben viel Nostalgie standen in diesem Jahr auch 14 alternativ angetriebene Autos im Blickpunkt des Interesses. „Wir konnten das Ineinandergreifen von Geschichte und moderner Entwicklung zusammenführen“, freute sich Clemens Bieniger. Der Vorsitzende des ADAC Südbaden erinnerte daran, dass bereits früher Automobile an Bergstrecken getestet wurden. „Deshalb ist es schön, dass hier auf der legendären Bergrennstrecke alternativ angetriebene Fahrzeuge unter „Belastungen“ gecheckt werden konnten“, strahlte Bieniger.

Traditionell – in British Racing Green – ein Sportwagen aus den 20ern. Foto: Bamberger

Traditionell – in British Racing Green – ein Sportwagen aus den 20ern. Foto: Bamberger

Erstmals seit 1984 gab es wieder einen Sieger am Berg. In der sogenannten Gleichmäßigkeitsprüfung der alternativ angetriebenen Autos fuhr Mercedes  einen Doppelsieg ein. Es gewann Thomas Basler (SenerTec-Center Südbaden) in einem Smart fortwo electriv drive, Baujahr 2011. Rang zwei sicherte sich Paul Wischnewski (Stadtwerke Waldkirch) – ebenfalls in einem Smart fortwo electriv drive, Baujahr 2011. Dritter wurde Matthias Schäuble in einem Mitsubishi i MiEV, Baujahr 2014.  (MBB)
Info: www.schauinsland-klassik.de

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