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Öko-Tipp

Der BUND gibt Tipps für umweltfreundliches Grillen

Umweltfreundlich Grillen – Berge von Müll und giftiger Rauch? Der BUND zeigt, wie Grillfreund*innen das vermeiden und sich und die Umwelt schützen können. Fleisch sollte nicht direkt auf den Rost gelegt werden. Denn tropfen Fett, Fleischsaft oder Marinade ins Feuer, entsteht ein bläulicher Rauch, der sich auf dem Grillgut niederschlägt und anschließend mitgegessen wird. Dieser Rauch enthält sogenannte polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), die Vorstufen von Darmkrebs auslösen können.

Als umweltfreundliche Alternative zu Alufolie oder -schale bieten sich als Unterlagen wiederverwendbare Grillschalen aus Edelstahl oder dünne Steinplatten aus Speckstein oder Schiefer an. Pappteller und Plastikbesteck füllen Säcke von Müll. Wenn Kunststoff, dann besser in der wiederverwendbaren Variante als Kunststoffbehälter und -geschirr aus Polyethylen (PE) oder Polypropylen (PP).

Der Grill sollte nicht mit chemischen Zündhilfen, Papier oder Kiefernzapfen angezündet werden. Stattdessen sind besser Pressholz mit Öl oder Wachs, Reisig oder Holzspäne zu verwenden. Fleischkonsum gilt als klimaschädlich, weil für Tierfutter große Flächen gebraucht werden und bei der Tierhaltung viel Methan entsteht.

Übrigens: Offenes Feuer und wildes Grillen sind an vielen Orten verboten.

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