Markgräfler Bürgerblatt

Nun drängen die Firmen auf die Börse

Bereit für die 25. Jobstartbörse in Bad Krozingen: die Organisatoren Lisa Weiler (AOK), Michael Stoll (Gewerbeverband), Sabine Stein (Rektorin der Realschule), Albert ter Wolbeek (ehemaliger Rektor) und Jürgen Pfundstein (Konrektor). Foto: Philipp

25. Jobstartbörse Bad Krozingen:

Bad Krozingen. Ein gutes Miteinander der Akteure und die ständige Anpassung des Konzepts an die aktuellen Erfordernisse haben die Jobstartbörse Bad Krozingen zu einem Erfolgsmodell werden lassen. Am Freitag, 10. November, findet sie zum 25. Mal statt.

Schauplatz ist die große Sporthalle bei der Max-Planck-Realschule. Von 9 bis 17 Uhr werden sich über 500 Schülerinnen und Schüler aller Schularten intensiv über mehr als 100 Berufs- und Ausbildungsfelder von 44 ausstellenden Betrieben, Einrichtungen und Institutionen informieren. Um noch mehr den einzelnen Zielgruppen gerecht zu werden, finden die geführten Rundgänge für Haupt- und Werkrealschulen sowie Berufsschulen am Vormittag statt, die Realschulen und das Kreisgymnasium folgen dann am Nachmittag. Veranstalter sind wie jedes Jahr der Gewerbeverband Bad Krozingen, die AOK-Gesundheitskasse Bad Krozingen und die Max-Planck-Realschule. Der Gewerbeverband hat auch in diesem Jahr wieder drei gestaffelte Geldpreise ausgelobt für die Schulklassen, die sich besonders gut auf den Informationstag vorbereitet haben.

Die Suche nach Firmen, die sich an der Jobstartbörse präsentieren, hat sich im Lauf der Jahre umgekehrt: Jetzt gibt es lange Wartelisten der Bewerber, weil die Betriebe erkannt haben, dass qualifizierter Nachwuchs knapp geworden ist, sagte Albert ter Wolbeek, ehemaliger Leiter der Realschule und Mitbegründer der Jobstartbörse. Immer noch zögerlich seien die kleineren und mittleren Handwerksbetriebe, obwohl gerade sie ein interessantes Spektrum der beruflichen Möglichkeiten zu bieten haben. „Auch die Berufsbilder haben sich im Lauf der Jahre stark gewandelt“, gab ter Wolbeek zu bedenken. Gerade bei den Verdienstmöglichkeiten hätten praktische Berufe oft die deutlich besseren Chancen als akademische.

Die Auswahl der Aussteller habe man nach einer Umfrage nach den Interessenslagen der eingeladenen Schülerinnen und Schüler im Frühjahr getroffen, erklärte ter Wolbeek. Eine wichtige Zielgruppe der Jobstartbörse seien auch die Eltern, betonte Sabine Stein, Rektorin der teilnehmenden Max-Planck-Realschule. (dp)

 

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