Markgräfler Bürgerblatt

Niemals aufgeben, lautet die Devise

Foto: Achim Keller

Schiedsrichter-Kinder beim SC-Spiel:

Wie bei der Hinrunde so auch bei der Rückrunde: Der SC Freiburg erwischt ein beinhartes Startprogramm – er muss gegen die „Großen“ spielen. Aber: Der SC hat eine Serie hingelegt – sechsmal ungeschlagen.

Nervös, weil es gegen den Tabellenzweiten, RB Leipzig, geht, waren Spieler und Trainer des SC – noch aufgeregter waren der neunjährige Max Diener aus Ehrenkirchen, der gleichaltrige Ole Gümpel aus Neuenburg und das „Küken“, Aaron Bert Joos aus Schliengen, sieben Jahre jung. Alle drei verbindet die Liebe zum Fußball, dass sie Fans des SC Freiburg sind und, seit vergangenem Samstag, dass sie als „Schiedsrichter-Kinder“ mit den Referees ins Schwarzwaldstadion einlaufen durften.

Aufregend war es, mit den „großen“ Kickern auf dem Rasen des Stadions zu stehen, aufregend aber war es auch, auf der Haupttribüne dem Spiel zuzusehen. Schlimm: nach knapp 30 Minuten musste Freiburgs Stammtorwart Alexander Schwolow ausgewechselt werden, war die Heimmannschaft noch weiter verletzungsgeschwächt. Doch die SC-ler, unverdrossen angefeuert von den drei „Schierikids“, steckten nicht auf: trotz des 1:0 für Leipzig kämpften sie entschlossen weiter und siegten schließlich, verdient, 2:1. Niemals aufgeben, hieß die Devise, die jetzt zu einer Serie von sieben nicht verlorenen Spielen führte. Und die jungen Fußballer aus dem Markgräflerland sind sich nach dem nervenzerfetzenden Spiel sicher: „Fußball, das ist es – das ist mein Sport!“

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