Markgräfler Bürgerblatt

Neujahrsempfang Neuenburg

Zirkusluft wehte durchs Stadthaus

Neuenburg. Der Neujahrsempfang 2020 in Neuenburg war sicher einer der buntesten und quirligsten in der Region: Das Programm, vom in Neuenburg ansässigen Zirkusprojekt „Cirque Intense“ eigens für diesen Abend zusammengestellt, bot einen Querschnitt durch die Arbeit der in Südbaden einzigartigen Zirkusschule, in dem junge Talente ihre künstlerischen und hochartistischen Fähigkeiten vorstellten.

Eingestimmt auf den Abend wurde das Publikum von der Big Band des Kreisgymnasiums, die mit lässigem Swing den Sektempfang untermalte. „4 sind 1“, das Orchester mit Mitgliedern der vier Neuenburger Musikvereine, übernahm dann unter der Leitung von Gregor Heinrich die Eröffnung mit sauber intonierter, flüssig und temperamentvoll vorgetragener Blasmusik, die sofort für beschwingte Stimmung sorgte.

Seit September 2018 hat „Cirque Intense“ unter der Federführung des Zirkuspädagogen Robert Eisele im wahrsten Wortsinn seine Zelte in Neuenburg aufgeschlagen: mit dem Zirkuszelt am Campingplatz Gugel und der Altrheinhalle als Trainings- und Aufführungsorte bietet sich hier für junge Talente eine optimale Orientierungsmöglichkeit auf dem weiten Feld von Artistik, Theater, Tanz und Musik, das auch jede Menge spannende Berufsmöglichkeiten hat. Das folgende Showprogramm, das Eisele kurzweilig und mitreißend moderierte, war vom Feinsten.

Landesgartenschau 2022 und Stadtjubiläum 2025 seien die prägenden Ereignisse des neuen Jahrzehnts in der Neuenburger Stadtgeschichte, betonte Schuster in seiner Neujahrsrede. Schuster schwor die Stadtgemeinschaft auf die beiden kommenden Jahre ein, die durch die Fülle der anstehenden Baumaßnahmen mit erheblichen Einschränkungen leben müsse. Er sei sich aber sicher, dass nach Abschluss der Maßnahmen auch die „Skeptiker, Kritiker, Nörgler und Pessimisten“ sagen werden, sie seien von Anfang an dafür gewesen. (dp)

Bürgermeister Schuster, seine Amtskollegin Martine Laemlin aus Chalampé und ihr Stellvertreter Jean-Maurice Hattenberger (v.r.) schneiden die Neujahrsbrezel an. Foto

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