Breisach Aktuell

Neujahrsempfang der Hugo-Höfler-Realschule Breisach

Wer gut sein will, wird sich weiterentwickeln

Traditionell lädt die Hugo- Höfler-Realschule Breisach am ersten Freitag nach den Weihnachtsferien zu ihrem Neujahrsempfang ein.

Die beiden Schülersprecher, Julian Wasik und Kimberly Klett, begrüßten zu Beginn zahlreiche Ehrengäste, allen voran Bürgermeister Oliver Rein, zu dieser Veranstaltung der ganzen Schulgemeinschaft, die Schülern, Lehrern, Eltern und allen anderen Mitarbeitern und Partnern der Schule die Gelegenheit zu einem Rückblick und Ausblick bietet. „Leben ist mehr …“ sangen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6b unter der Leitung ihres Lehrers Walter Spindler, der sich auch für die Gesamtorganisation verantwortlich zeichnete, zu Beginn der Feierstunde. Danach gingen die beiden Schülersprecher kurz auf ihre Arbeit und die Aufgaben der SMV ein. Dass es für die Hugo-Höfler-Realschule mehr als einen Grund zum Feiern gibt, darauf konnte Realschulrektor Dr. Christoph Wolk in seiner Begrüßung verweisen: Beinahe 1000 Schülerinnen und Schüler werden von über 80 Lehrerinnen und Lehrern in 38 Klassen unterrichtet. Diese können sich auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit zahlreichen weiteren Mitarbeitern und außerschulischen Partnern stützen. Wolk hob insbesondere die hervorragende Unterstützung der Schule durch den Schulträger hervor. Aber auch „Schule ist mehr…“ Wolk verwies in diesem Sinne besonders auf eine ganze Reihe von außerunterrichtlichen Aktivitäten und Veranstaltungen, von der erfolgreichen Teilnahme an unterschiedlichsten Wettbewerben über die Veranstaltungen zum 25-jährigen Mauerfalljubiläum bis hin zum Gospelkonzert mit Freddy Washington. Erwähnenswert waren ihm aber auch das neu eröffnete und selbstverwaltete Schülercafé oder die selbstverständliche Integration von Schülern mit besonderen Bedürfnissen in den Schulalltag. Großes Engagement von Lehrern, Eltern und Schülern und ganz besonders ein pädagogischer Geist, der die gesamte Arbeit trägt, seien für ein erfolgreiches Schulleben notwendig. Es ist kein Geheimnis, dass sich zurzeit ein massiver Wandel der Schullandschaft vollzieht. Gerade der Realschule komme laut Wolk dabei auch in Zukunft eine besonders wichtige Rolle zu, indem sie Bewährtes beibehalte und sich dabei stets im Rahmen der Erfordernisse der Zeit weiterentwickle. Sie gewährleiste die Wahlfreiheit der Eltern zwischen Ganztags- und Halbtagsschule, sie ermögliche es den Schülern unter Beibehaltung von Klassenstrukturen und Notengebung mit der notwendigen Differenzierung erfolgreich zu lernen und so die Möglichkeit zu erhalten, im Anschluss an die Mittlere Reife auf ein Gymnasium oder in eine qualifizierte Berufsausbildung zu wechseln. „Unsere Schüler sind begehrt und unsere Schule freut sich, im Februar eine Auszeichnung als eine der zehn besten Schulen Baden-Württembergs zu erhalten.“ Auch Bürgermeister Oliver Rein ging in seinem anschließenden Grußwort, auf die Veränderungen in der Schullandschaft ein. „Die Realschule in Breisach wird Realschule bleiben, weil hier, wie in allen Schulen der Stadt, hervorragende Arbeit geleistet wird.“ Er dankte den Verantwortlichen für die das offene und konstruktive Miteinander und für die Bereitschaft bei Aktionen mitzuwirken. Für 2015 stellte er, trotz der demographischen Entwicklung, die Erarbeitung eines nachhaltigen Schulraumprogramms in Aussicht, das optimale Bedingungen für Bildung schaffen und kurz- und mittelfristig auch die Raumprobleme der Schule beheben solle. Nach dem musikalischen Abschluss, gekonnt vorgetragen von den beiden Musiklehrern Charlotte Waibel am Cello und Roman Knörr-Zarbock am Flügel konnten die Anwesenden bei einem kleinen Stehempfang, den die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8e mit ihrem Lehrer Walter Spindler organisiert hatten, noch miteinander ins Gespräch kommen. Text: Manuela Schmitt

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