Markgräfler Bürgerblatt

Neues Gewerbegebiet mit elf Hektar Fläche:

Bad Krozingen „kreiselt“ sich ein. Der vorerst letzte Kreisverkehrsknotenpunkt am Rande der Stadt entsteht an der L120 in Richtung Breisach als Anschluss zum Gewerbegebiet „Am Krozinger Weg“. Foto: rs

Bad Krozingen „kreiselt“ weiter

Bad Krozingen. An der westlichen L120 von Staufen über Bad Krozingen nach Breisach entsteht in Höhe der Abfahrt Bad Krozingen/Kurhaus bis Ende Juli ein neuer, im Durchmesser 45 Meter messender Kreisel.

Er wird notwendig, da die Stadt Bad Krozingen an diesem stark frequentierten Verkehrsknotenpunkt der „L120 – Im Unteren Stollen“ und zukünftigen „Am Krozinger Weg“ ein Gewerbegebiet ausgewiesen hat und dazu einen kreuzungsfreien Anschluss herstellen möchte. Nach rund 16 Jahren Diskussion, Genehmigungsverfahren und vorbereitender Planung fand nun, nach Inkrafttreten des Bebauungsplans, als Startschuss für die bauliche Umsetzung der symbolische Spatenstich mit Bürgermeister Volker Kieber, Mitgliedern des Bad Krozinger Gemeinderates, Verantwortlichen von badenovaKonzept, Vertretern der ausführenden Unternehmen und Grundstückseigentümern statt. Bis August 2017 sollen die notwendigen Erschließungsarbeiten für den ersten Bauabschnitt abgeschlossen sein. Zur Anbindung an das bestehende Glasfasernetzes werden hierfür vorausblickend Leerrohre verlegt. Die Investitionen für das gesamte Gebiet sind mit rund 8,5 Mio. Euro kalkuliert.

Das elf Hektar große, neue Gewerbegebiet liegt zwischen der DB-Rheintalbahnlinie und der Gärtnerei „Fautz – die Gärten“ an der Biengener Allee. Es wird ein reines Gewerbegebiet werden, das heißt, es werden keine Wohnhäuser zugelassen werden. Die Größe der einzelnen Bauplätze darf die Mindestgröße von 2.000 m² nicht unterschreiten, ansonsten sollen sie sich nach dem Platzbedarf der anzusiedelnden Betriebe richten.

Wie gesetzlich vorgegeben, wird zum ökologischen Ausgleich der hier notwendig vorgenommenen Flächenversiegelung im kommenden Herbst/Winter am östlichen Rand des Biengener Bergs eine rund 170 Meter lange, zwischen einem und drei Meter hohe Trockenmauer erstellt, die neuen Lebensraum für Kleinlebewesen und Insekten bieten wird. (rs.)

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