Breisach Aktuell

Neue Kunstobjekte für Breisach mit seinen Stadtteilen

Das Kunstwerk „Würfelturm“ wird in Grezhausen feierlich eingeweiht; v. l. Ortsvorsteher Pius Mangold, Künstler Omi Riesterer, ARTON-Galeristin Vera Haider, Bürgermeister Oliver Rein und Thomas Birkenmeier.

Beton-Skulpturen platziert:

Neue Kunst in Breisach: Fünf Steinguss-Skulpturen wurden in der Kernstadt sowie den Ortsteilen Gündlingen und Oberrimsingen im Beisein von Bürgermeister Oliver Rein, Vertretern der Ortsverwaltungen und von Thomas Birkenmeier von Birkenmeier Stein+Design – das Niederrimsinger Unternehmen hatte die Skulpturen hergestellt – , der Galeristin Vera Haider und verschiedener Künstler der Öffentlichkeit vorgestellt.
Kunst brauche Raum, sagte Rein und solle nicht alleine „schön“ sein, sondern ein im wahrsten Sinne des Wortes „Denkmal“, eine Aufforderung zur Reflektion. Als Beispiel für seine Überlegungen diente die Skulptur „Die Königin“ (la reine) beim Feuerwehrhaus in Gündlingen. Hier hatte Bernd Zimmer Variationen zum Thema „Krone“ geschaffen: traditionelle Krone als Herrschaftszeichen, als ironische Anmerkung, als Abbild einer Hand deren fünf Finger gen Himmel weisen – Denkanstöße gibt es hier viele -. Nicht zuletzt die Tatsache, dass das dem Beton beigemischte Farbe Blau belegt, dass dieser Baustoff in vielen Farben leuchten kann. „O.T.“ heißt das in Oberrimsingen in der Nähe des Schlossparkes platzierte Objekt, geschaffen von Alois Landmann, Grezhausen schmückt sich nun mit dem „Würfelturm“ des Künstlers Omi Riesterer. Der in Freiburg geborene Bildhauer war sehr zufrieden mit der Standortwahl. Der von Ehefrau Barbara Jäger gestaltete „Blütentraum“ wird im Herbst im ehemaligen Franziskanerklostergarten auf Breisachs Münsterberg ein Zuhause finden.
Die Freiburger Galerie Arton Skulpturen versteht sich als „Editionsgalerie“. Inhaberin Vera Haider erläuterte, dass das Konzept der Lithographie dabei einfach in die dritte Dimension umgesetzt werde, in Skulpturen. Beton biete hier einzigartige Möglichkeiten, betonte sie, er ermögliche Kunst zu erschwinglichen – für Kommunen wie für die private Gartengestaltung. Von den „Breisacher Kunstwerken“ existieren 30 Exemplare – eines ist jeweils im Ausstellungspark der Firma Birkenmeier in Niederrimsingen zu sehen.

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